Schalke 04

Passiert doch nichts mehr? Schneider deutet Verbleib der Aussortierten an

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Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider.

Ein Stürmer soll kommen, zwei Spieler noch gehen. Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hielt sich vor der Schließung des Transferfensters überraschend bedeckt.

Gelsenkirchen - Nach dem ersten Saisonsieg saßen die Schalker Verantwortlichen noch eine Weile zusammen und diskutierten. Was genau, ist nicht übermittelt. Bei der Besetzung mit Trainer, Kaderplaner, Lizenzspieler-Koordinator und Sportvorstand Jochen Schneider ist es nicht ganz abwegig, dass es um weitere Veränderungen im Kader geht mit Blick auf das am Montag schließende Transferfenster.

Dass Schalke dringend einen Stürmer braucht, machte der 3:0-Erfolg – auch dank zweier Berliner Eigentore – gegen Hertha BSC deutlich. Guido Burgstaller vergab zweimal aus aussichtsreicher Position, die übrigen Schalker Offensivkräfte um Neuzugang Benito Raman kämpften und rackerten. Glanzpunkte vor dem Berliner Tor setzten sie allerdings einmal mehr nicht.

Nachdem Schneider noch vor einer Woche bei Sport1 gesagt hatte, dass den Königsblauen ein Angreifer noch gut zu Gesicht stehen würde, blieb er am Samstagabend zurückhaltender. Taktik? Poker? Die Antwort wird wohl erst der Montag liefern. David Wagner hatte bereits vor dem Duell mit dem Berlinern zugegeben, sich über offensive Verstärkungen freuen zu würden. „Solange das Transferfenster geöffnet ist, bin ich guter Dinge und warte ab“, sagte der Trainer.

Keine Einigung bei Konoplyanka und Bentaleb

Es könnte sogar passieren, dass sein Kader größer wird als ihm lieb ist. Denn die eigentlich bereits aussortierten Yevhen Konoplyanka und Nabil Bentaleb, an dem zuletzt Werder Bremen offenkundig interessiert war, stehen noch immer auf Schalke unter Vertrag. Schneider und Co. bleiben noch einige Stunden, um das Duo – zumindest vorübergehend – von der Gehaltsliste zu bekommen.

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Umso überraschender war eine Aussage, die Schneider am Samstagabend noch tätigte. „Ich gehe nicht davon aus, dass uns noch ein Spieler verlassen wird“, sagte der Sportvorstand der Königsblauen.

Das würde bedeuten, dass Konoplyanka und Bentaleb ab Dienstag wieder mit der Mannschaft trainieren würden - zumindest hätten sie einen Anspruch darauf. Wagner hatte vor einigen Tagen gesagt sich erst dann Gedanken darüber machen zu wollen, wenn die Sache klar sei.

Zuletzt meinte auch Bremens Sportchef Frank Baumann: „Ich gehe davon aus, dass Nabil Bentaleb über den 2. September hinaus Spieler des FC Schalke bleiben wird.“ Die endgültige Gewissheit, ob das tatsächlich so sein wird, wird erst der späte Montagabend bringen

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Quelle: wa.de

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