Michel Bastos nach erstem  Training: "Ich bin bereit"

GELSENKIRCHEN - Michel Bastos kam gut gelaunt von seiner ersten Trainingseinheit beim FC Schalke 04. Im Übungsspiel zuvor hatte er auf seiner Lieblingsposition vorne links spielen dürfen, und ein schön heraus gespieltes Tor war dem Brasilianer auch geglückt.

Von Jens Greinke

 Ein alles in allem guter Einstand des 29-Jährigen. Da war es auch egal, dass Bastos nicht wusste, gegen welche Mannschaft die Schalker im nächsten Ligaspiel antreten. Zumal die SpVgg Greuther Fürth auch ein veritabler Zungenbrecher für den französisch und portugiesisch sprechenden Profi sein dürfte.

Gut 24 Stunden zuvor hatte der Brasilianer seine Unterschrift unter den Vertrag bei den Königsblauen gesetzt und gesagt: „Endlich hat es geklappt. Es waren schwierige Verhandlungen zwischen den beiden Klubs.“ Ähnlich glücklich hatte sich auch Horst Heldt gezeigt. Die Gespräche mit Olympique Lyon hatten sich nicht als allzu einfach herausgestellt. Letztlich dürften die Schalker rund 1,8 Millionen Euro Leihgebühr bis Mitte 2014 nach Südost-Frankreich überwiesen haben. Als Gegenleistung sollen sie eine Kaufoption sowohl für den Sommer 2013 als auch für den Sommer 2014 erhalten haben.

Und laut Heldt ist Bastos in der Lage, den Schalkern sofort zu helfen: „Er ist fit und wartet darauf, los zu legen“, sagt Schalkes Manager. Der Brasilianer, der mit 18 Jahren nach Europa kam und zunächst beim niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven angeheuert hatte, sieht Schalke als große Chance. „Ich habe hier die Möglichkeit, auf hohem Niveau zu spielen – mit und gegen großen Spielern“, sagt der 29-Jährige, der sich Hoffnungen auf eine Rückkehr in die brasilianische Nationalmannschaft macht, um bei der WM im eigenen Land 2014 dabei zu sein. Ob er am Samstag im Heimspiel gegen Fürth bereits auflaufen wird, weiß Bastos noch nicht. „Ich bin bereit“, meinte er nach seinem ersten Training.

Am Mittwoch war es noch offen, ob die Schalker ihre Transfer-Aktivitäten nun beendet habe. Die Personallage, die sich gerade erst ein wenig zu entspannen schien, wurde durch eine neue Verletzung verschärft. Ciprian Marica hatte sich beim Dienstags-Training eine Verletzung am Außenmeniskus zugezogen. Der rumänische Stürmer, der zuletzt einen festen Platz im Kader von Trainer Jens Keller gefunden hatte, wurde gestern bei Dr. Ulrich Boenisch in Augsburg operiert und fällt für längere Zeit aus. Somit dürfte auch die Überlegung, den bislang so glücklosen Angreifer Teemu Pukki abzugeben, vom Tisch sein. An dem Finnen hatte offenbar Borussia Mönchengladbach Interesse angemeldet.

Quelle: wa.de

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