Samstag bei Hertha BSC Berlin

Meyer soll verlängern, Heimkehr für Boateng

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Im Fokus: Max Meyer und Kevin-Prince Boateng.

GELSENKIRCHEN - Schalke-Manager Horst Heldt ist in Sachen langfristige Vertragsverlängerung von Max Meyer zuversichtlich. "Das Feedback ist positiv", sagte Heldt vor dem Gastspiel am Samstag bei Hertha BSC Berlin (15.30 Uhr), das für Kevin-Prince Boateng ganz besonders reizvoll ist.

Heldt bestätigte damit die laufenden Verhandlungen zwischen dem Club und dem 18 Jahre alten Talent Meyer. Der steht beim FC Schalke bereits bis 2017 unter Vertrag. Dem Vernehmen nach besteht aber eine Ausstiegsklausel, die 2015 greifen kann. "Ich denke, dass noch in diesem Jahr Einigkeit erzielt wird", sagte Heldt.

Vor dem Spiel am Samstag in Berlin gegen Hertha BSC ist der Einsatz von Sead Kolasinac fraglich. Der Verteidiger hatte sich am vergangenen Wochenende im Spiel gegen Dortmund (1:3) einen Bluterguss am Oberschenkel zugezogen und musste nach Aussage von Schalke-Trainer Jens Keller am Donnerstag das Training abbrechen.

Zur Verfügung steht indes der frühere Berliner Kevin-Prince Boateng, der seine Knieblessuren überstanden hat. "Boateng hat voll trainiert und wird spielen", sagte Keller.

An einer Beton-Hauswand im Berliner Stadtteil Wedding prangt noch immer das riesige Konterfei von Kevin-Prince Boateng. Das Bild zeigt den 26 Jahre alten Profi gemeinsam mit seinen Brüdern Jerome und George und erinnert an die alte Straßenfußballer-Zeiten. Während Kevin-Prince und Bayern Münchens Jerome von der Panke aus ihre eindrucksvollen Karrieren starteten, geriet der ebenfalls talentierte George auf die schiefe Bahn und schaffte es nicht zum Profi.

Zur Kicker-Gang gehörten seinerzeit neben dem Boateng-Trio auch der in Teheran geborene Ashkan Dejagah (FC Fulham) und der Deutsch-Tunesier Änis Ben-Hatira, der sich nun im Hertha-Trikot auf das Wiedersehen mit seinem Kumpel Kevin-Prince freut. Es ist das erste Bundesliga-Duell der Freunde. "Wir haben 80 Prozent unserer Zeit in den Weddinger Käfigen verbracht. Kevin ist wie ein Bruder für mich", sagte Ben-Hatira vor dem Duell am Samstag.

Für den gebürtigen Berliner Boateng, der vor seinem Wechsel zu Tottenham Hotspur 2007 insgesamt elf Jahre für Hertha kickte, ist es wie eine Heimkehr. Entsprechend fiebert auch er dem Spiel entgegen. "Ich freue mich wahnsinnig auf die Partie gegen meinen Ex-Verein. Es ist für mich etwas ganz Besonderes, dort aufzulaufen, wo vor etlichen Jahren alles angefangen hat", sagte der einstige Bad Boy, der auf Schalke in Rekordzeit zum Führungsspieler und Fan-Liebling aufstieg.

Personell alles an Bord vermeldet die Hertha. "Wir haben gar keine Sorgen", erklärte Trainer Jos Luhukay. Auch Sebastian Langkamp (gebrochener Mittelfinger) und Johannes van den Bergh (Oberschenkelprellung) sind laut Trainer fit. Hertha hofft auf bis zu 70.000 Fans im Olympiastadion. 62 000 Tickets waren bis Donnerstag bereits verkauft. - dpa

Quelle: wa.de

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