Torwart-Talent spricht über Wechsel

Schubert: Darum war auch Nübel ein Grund für Schalke

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Markus Schubert wechselte von Dynamo Dresden zu Schalke 04.

Markus Schubert hat sich für Schalke entschieden - wohl wissend, erst einmal hinten anstellen zu müssen. Er erklärt, dass aber (auch) Alexander Nübel ein Grund für Königsblau war.

Gelsenkirchen – Immer wieder ging es um Perspektive. Etwa darum, dass es Schalke 04 gelungen ist, Markus Schubert von eben jener bei den Königsblauen überzeugt zu haben, wie es Sportvorstand Jochen Schneider formulierte. Dabei sieht es für Markus Schubert aus rein sportlicher Sicht zumindest kurzfristig eher mau aus. Der 21 Jahre junge Torwart wird mindestens in der kommenden Saison Alexander Nübel vor sich haben – auch dann, sollte dieser sein Angebot zur Vertragsverlängerung über 2020 hinaus ablehnen.

Welche Perspektive also sieht das deutsche Torwart-Talent auf Schalke? „Das Ziel“, erklärte er, „ist es, irgendwann mal hier im Tor zu stehen. Wann das sein wird, liegt auch an mir, wie ich mich weiter entwickeln werde. Ich weiß um meine Fähigkeiten, aber ich setze mir da keinen Zeitpunkt, wann ich im Tor stehe. Am besten natürlich so schnell wie möglich, aber ich bleibe da entspannt und fokussiert.“

Kein Modell á la Leno vs. ter Stegen

Aktuell habe Nübel „die Nasenspitze vorn“, wie Cheftrainer David Wagner zuletzt sagte. Aber genau das sieht Schubert als Anreiz, diese Tatsache zu ändern. „Das treibt ihn genauso zu Höchstleistungen an wie mich“, meinte er. Und auch wenn ihm diese Tatsache im Vorfeld bewusst gewesen sei, sei Nübel sogar ein Grund für seinen Wechsel zu Schalke 04 gewesen.

„Ich hatte das Glück, dass ich Alex während der U21-EM über einen längeren Zeitraum kennenlernen konnte und wir zusammen trainiert haben“, erklärte Schubert: „Das war mit ein entscheidender Faktor, wie ich mich mit ihm verstehe und wie wir im Training zusammenarbeiten. Das hat alles top funktioniert. Hätten wir uns nicht gemocht, hätte ich mir vielleicht anderen Gedanken gemacht.“ Denn eine Konkurrenzsituation á la Bernd Leno und Marc-Andre ter Stegen, die jenseits des Platzes eher weniger gut auskommen, ist nichts für den 21-Jährigen: „Ich mag es lieber, wenn man sich gut versteht.“

Schubert: "Ich bin kein Welttorhüter"

Schließlich könne sich der Neuzugang von Dynamo Dresden ebenso durch das große Trainingsniveau auf Schalke – auch dank Torwarttrainer Simon Henzler, der laut Schneider großen Anteil an der Verpflichtung Schuberts hatte – weiter verbessern. „Ich bin 21 und kein Welttorhüter“, sagte er. „Da will man immer voran kommen.“

Schubert sieht sich dabei als mutigen Torwart, „der keine Angst vor Fehlern hat und auch mal einen riskanten Ball spielt und zu Flanken herausgeht. Dabei habe ich ein gutes Timing. Bälle halten gehört natürlich auch dazu“ ergänzte er schmunzelnd: „Man kann sich immer überall verbessern.“

Eine Perspektive, die er auf Schalke in jeder Hinsicht für sich erfüllt sah. Um früher oder später dann tatsächlich im Tor der Königsblauen zu stehen.

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Quelle: wa.de

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