Magath verzichtet auf die Medizinbälle

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Felix Magath legt im türkischen Belek viel Wert auf die Arbeit mit dem Spielgerät. ▪

BELEK ▪ Das Örtchen Belek besteht im Wesentlichen aus gigantischen Hotel-Anlagen, Golfplätzen und Fußball-Feldern. Und da hier im Winter die reifen Orangen in einer milden Mittelmeer-Brise in den Bäumen schaukeln, ist Belek ein beliebtes Ziel für Profi-Fußballer. Aktuell sind allein sechs Bundesliga-Teams an der türkischen Riviera anzutreffen. Und nach zwei Tagen Aufenthalt weiß auch Felix Magath die Qualitäten von Belek einzuschätzen: „Einen so guten Trainingsplatz wie hier habe ich im Winter noch nie gesehen“, sagte der Schalker Trainer. Von Jens Greinke

Der vergleichsweise große Trubel, der derzeit in Belek herrscht, stört Magath nicht. Auch nicht der Umstand, dass im Schalker Hotel „Calista Luxury Resort“ die beiden Zweitligisten MSV Duisburg und SpVgg Greuther Fürth einquartiert sind. „Es wird ja bald ein bisschen ruhiger“, sagt der 57-Jährige mit Blick aufs Wochenende. Dann werden die meisten Teams die Rückreise antreten, während die Schalker noch die gesamte nächste Woche in der Türkei bleiben werden. Aktuell ist der kommende Freitag als Abreise-Tag vorgemerkt. „Wir würden nur früher abreisen, wenn unser geplanter Rückflug durch schlechtes Wetter gefährdet wäre“, sagt Magath.

Bis dahin gilt die volle Konzentration der Vorbereitung auf die Rückrunde. Auf ausschweifende Ausdauer-Einheiten wie vor einem Jahr im spanischen Chiclana hat Magath bislang verzichtet. „Die körperliche Verfassung der Mannschaft ist gut, wir können die Schwerpunkte im Training woanders setzen“, sagt der Coach. So steht mehr Arbeit mit dem Spiel- als mit dem Medizin-Ball an. Und bislang sind die Profis auch davor verschont worden, in aller Herrgottsfrühe zu einem Strandlauf starten zu müssen.

Das Selbstbewusstsein und die Euphorie, die sich die Mannschaft durch ihre Siegesserie zum Ende des vergangenen Jahres erarbeitet hatte, ist laut Magath über den Winter gerettet worden. „Die Stimmung ist Gott sei Dank positiv. Der Optimismus hat sich gehalten. Wir gehen alle davon aus, dass wir in der Tabelle noch weiter klettern werden“, behauptet Magath, für den ein guter Start in die Rückrunde äußerst wichtig ist: „Wir treffen in der ersten Partie auf den Hamburger SV. Wenn wir gewinnen, ziehen wir am HSV vorbei und hätten eine gute Grundlage für die zweite Halbserie gelegt.“ Magath schielt derzeit zwar nicht auf die Tabellenspitze, gibt aber zu, „dass das Erreichen eines europäischen Wettbewerbes nach wie vor das Ziel“ sei. Zudem habe die Mannschaft weiterhin die Möglichkeit, „sich im DFB-Pokal und in der Champions League zu präsentieren“.

Quelle: wa.de

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