Nach Auswechslung gegen Bayern

Kommentar: Di Santo ist nicht in der Position für so ein egozentrisches Verhalten

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Franco Di Santo machte bei Schalke Pleite gegen den Bayern nur nach seiner Auswechslung auf sich aufmerksam.

Schalkes Franco Di Santo macht gegen Bayern nur nach seiner Auswechslung auf sich aufmerksam. So ein Auftritt ist mehr als schädlich. Kommentar.

Vier Niederlagen für den Vizemeister zum Saisonstartstart, ein öffentlich ausgetragener Disput zwischen einem ausgewechselten Stürmer und dem Cheftrainer sowie ein zumindest vorläufiger Stammplatz im Tabellenkeller: Angesichts einer solch' unheilvollen Konstellation gab es in der 56-jährigen Geschichte der Bundesliga schon jede Menge seltsam anmutende Reaktionen inklusive diverser Kurzschlüsse.

Dass man auf Schalke derzeit die Nerven behält wie ein erfahrener Stuntman, der in einem brennenden Auto mit defekten Bremsen auf eine Schlucht im Death Valley zurast, ist deshalb ganz gut. Sieht man einmal von Franco Di Santo ab.

Das beleidigte und mimosenhafte Verhalten des Argentiniers nach seiner Auswechslung gegen den FC Bayern wurde von Cheftrainer Domenico Tedesco sofort mit scharfen Worten abgestraft. Eine richtige Reaktion, der weitere Sanktionen durch den Verein folgen müssen.

Schalke 04 gegen Bayern München in Bildern

Denn in einer Situation wie der, in der die Schalker derzeit stecken, ist ein solch‘ egozentrischer Auftritt mehr als kontraproduktiv. Er ist geradezu schädlich. Zumal der - gelinde gesagt - meist sehr bescheiden aufspielende Di Santo auch gar nicht in der Position dazu ist.

Weg aus der Krise gelingt nur im Kollektiv

Egoismen können sich die Schalker derzeit nicht erlauben. Der Weg aus der Krise gelingt nur im Kollektiv. Wichtig wird deshalb sein, wie gut Tedesco den ein oder anderen Ego-Shooter im Team unter Kontrolle hat.

Und selbst wenn am Dienstag der Negativ-Rekord von 2016 mit der fünften Niederlage eingestellt würde, dürfen sie auf Schalke zwar enttäuscht sein, müssen aber weiterhin nicht nervös werden.

Vor zwei Jahren unter dem glück- und planlosen Markus Weinzierl schien fast alles möglich. Dieses Mal sitzt Tedesco am Steuer. Das ist ein riesengroßer Unterschied.

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Quelle: wa.de

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