Nach Pleite gegen Frankfurt 

Kommentar: Schalkes Kreditlinie ist deutlich überschritten

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Guido Burgstaller und Schalke 04 lieferten gegen Frankfurt erneut eine ideenlose Vorstellung ab.

Gelsenkirchen - Die Niederlage gegen Frankfurt zeigt, dass die Geduld bei den Fans von Schalke 04 aufgebraucht ist. Jetzt muss das Team liefern. Kommentar.

Am Freitagabend sah man Christian Heidel erstmals regelrecht konsterniert. Dem ansonsten so eloquenten Schalker Sportvorstand war angesichts der Leistung der Mannschaft schlicht die Spucke weg geblieben. Verständlich.

Aus dem erhofften Neuanfang nach der Winterpause wurde vorerst nichts. Der 1:0-Sieg über den FC Ingolstadt vor einer Woche war so glücklich wie ein Hole-in-one beim Golf. Und der gespenstisch ideenlose Auftritt gegen die Frankfurter Eintracht, über die Heidel treffend sagte, dass diese „auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt“ habe, ließ den meisten Fans das Blut in den Adern gefrieren. Es war der Moment, in dem die Kreditlinie deutlich überschritten worden war.

Inakzeptable Leistung

Mannschaft und sportliche Leitung der Schalker stecken bei der Anhängerschaft nun knietief im Dispo, das Konto ist in diesem Zusammenhang heillos überzogen. Personalsorgen hin, Platzprobleme her – die Leistung des Teams in den ersten beiden Spielen des Jahres war trotz aller Widrigkeiten nicht akzeptabel. 

Zum Verzweifeln! Bilder von Schalkes Pleite gegen Frankfurt

Von der Mannschaft, die am Freitag auf dem Arena-Acker stand, war zwar nicht unbedingt Zauberfußball zu erwarten. Aber auch nicht das, was die Fans schließlich zu tausenden vorzeitig aus der Arena trieb.

Heidel weiß das. Im Gegensatz zum Saisonbeginn, als das Projekt „Neues Schalke“ aus der Taufe gehoben worden war, gibt es zu Rückrundenbeginn keine schlüssigen Argumente dafür, erneut so nachsichtig und geduldig mit Trainer und Team umzugehen. 

Die Mannschaft muss liefern

Die Spieler wissen mittlerweile, welche Art von Fußball Markus Weinzierl fordert. Und genügend Zeit, die notwendigen Automatismen einzuüben, war ebenfalls. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo diese Mannschaft liefern muss.

Eine erneute Niederlagen-Serie wie zu Beginn der Saison wird sich Weinzierl nicht erlauben können. Die Lage ist ernst. Davon zeugte nicht nur der Umstand, dass abertausende Fans den Schlusspfiff nicht mehr mit erlebten. Sondern auch die Tatsache, dass Aufsichtsratschef Clemens Tönnies ebenfalls zehn Minuten vor Schluss seinen Platz auf der Tribüne verließ. Wortlos. Noch.

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Quelle: wa.de

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