Offizielle Vorstellung

Knäbel macht die Schalker Knappenschmiede fit für die Zukunft

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Neuer Chef der Knappenschmiede: Peter Knäbel.

Für den Schalker Sportvorstand Christian Heidel ist er "der Beste" auf seinem Gebiet: der neue Nachwuchschef Peter Knäbel.

Gelsenkirchen - Wenn Peter Knäbel entspannen will, dann macht er das während seiner morgendlichen Laufrunde in Bochum-Hordel. Im Schatten des beeindruckenden Malakow-Turms der ehemaligen Zeche Hannover dürfte dem 51-Jährigen schon die ein oder andere Inspiration für seine neue Aufgabe gekommen sein. Eine Aufgabe, für die man nach Ansicht von Schalkes Sportvorstand Christian Heidel „den ganz großen Blick“ braucht.

Seit April ist Peter Knäbel beim FC Schalke 04 als „Technischer Direktor Entwicklung“ unter Vertrag. Was nichts anderes heißt, dass sich der gebürtige Wittener um den Bereich des Vereins kümmert, der gemeinhin als scheinbar unversiegbarer Quell von hochtalentierten Nachwuchskickern gilt: die „Knappenschmiede“.

Dem Ex-Profi eilt ein enormer Ruf voraus

„Wir wollten den Besten haben“, sagte Heidel nun bei der offiziellen Vorstellung Knäbels. Dem Ex-Profi, der unter anderen für den VfL Bochum, den FC St, Pauli und den 1. FC Nürnberg gespielt hatte, eilt in Sachen Nachwuchsarbeit tatsächlich ein enormer Ruf voraus. Den er sich vor allem in der Schweiz erarbeitet hat: Zunächst als Technischer Direktor und Nachwuchschef des FC Basel, von 2009 bis 2014 dann als Teschnischer Direktor des Schweizerischen Fußballverbandes. Zudem beriet Knäbel zuletzt den VfB Stuttgart bei der Neuausrichtung des Nachwuchsbereichs.

Knäbel wusste Sportvorstand Heidel schnell zu überzeugen

Bereits nach dem ersten, mehrstündigen Treffen am Züricher Flughafen wusste Knäbel Schalke-Chef Heidel zu überzeugen. „Er klappte den Laptop auf und stellte mir seine Ideen vor. Ich hatte es nicht bestellt, aber es war genau das, was ich haben wollte“, erinnert sich Heidel.

Während sich derzeit die Bagger um die neue Infrastruktur der „Knappenschmiede“ kümmern, soll Knäbel die Strukturen des Nachwuchsbetriebes optimieren. Mit klaren Prioritäten: „Der Übergangsbereich ist die Königsdisziplin der Talentförderung“, wird der neue Mann vor allem seinem Blick auf die U19 und U23 richten. „Hier gibt es letztlich das Nadelöhr, auf das 50 Spieler zulaufen, letztlich aber vielleicht nur zwei durchpassen.“ Die Leistungsdiagnose und die Spielanalyse seien bereits verbessert worden. Nun soll auch noch die Talentprognose optimiert werden. „Wir müssen wissen, in welche Spieler wir investieren müssen“, sagt Knäbel.

Mit Erfolgscoach Elgert "auf einer Wellenlänge

Dass er dabei Männer wie Jugend-Erfolgscoach Norbert Elgert und Cheftrainer Domenico Tedesco an seiner Seite hat, ist für den 51-Jährigen ein wichtiger Aspekt. Mit Elgert, der mit der U19 vor wenigen Wochen den Meistertitel im Finale gegen Hertha BSC nur knapp verpasst hatte, funke er auf einer Wellenlänge. „Unser gemeinsames Thema ist die Leistungsmotivation. Norbert Elgert bringt seine Spieler dazu, dass sie auch nach dem Verlassen des Jugendbereichs nicht aufhören, sich selbst verbessern zu wollen. Er hat enormen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung.“ Zu Tedesco sieht er nach einem ersten, langen Gespräch „die Brücke in ihrer Grundkonstruktion errichtet“. „Wir haben zwei Stunden zusammengesessen. Es war ganz hervorragend“, erinnert sich Knäbel an den Austausch.

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Quelle: wa.de

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