Champions League

Hüftprellung: Schalke ohne Hildebrand in Bukarest

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Timo Hildebrand

[Update 12 Uhr] GELSENKIRCHEN - Fußball-Bundesligist Schalke 04 tritt am Dienstagabend (20.45 Uhr/Sky) ohne Stammtorwart Timo Hildebrand im Champions-League-Spiel bei Steaua Bukarest an. Nach offiziellen Angaben erlitt der 34-Jährige im Punktspiel am Samstag bei Eintracht Frankfurt eine Hüftprellung.

Für ihn wird Ralf Fährmann zwischen den Pfosten stehen, der Hildebrand bereits am neunten Spieltag bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig (3:2) vertreten hatte. Hildebrand hatte sich im letzten Champions-League-Spiel in London gegen den FC Chelsea einen schweren Fauxpas erlaubt, der beim 0:3 zur 1:0-Führung der Blues geführt hatte. "Wir haben mit Ralf Fährmann und Lars Unnerstall zwei Torhüter, zu denen wir volles Vertrauen haben", sagte Schalke-Trainer Jens Keller am Montag vor dem Abflug nach Rumänien. Nun freut sich der 25-Jährige über die unverhoffte Bewährungschance auf der internationalen Bühne. Fährmann muss mit einem heißen Tanz in der 55 634 Zuschauer fassenden National Arena rechnen, in der Keeper Lars Unnerstall nun als Ersatz auf der Bank sitzen wird.

Ein Endspiel um den Achtelfinal-Einzug gegen den FC Basel am letzten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase ist für Horst Heldt eine unangenehme Vorstellung. "Das sollten wir vermeiden und dafür brauchen wir einen Sieg in Bukarest", sagte der Manager des FC Schalke 04.

Die Reise nach Bukarest trat auch der erkrankte Leon Goretzka nicht an. Neu im Kader stehen in Bukarest Ersatztorwart Lars Unnerstall, Abwehrtalent Kaan Ayhan und Chinedu Obasi, der erstmals seit monatelanger Verletzungspause wieder in den Mannschaftskreis rückte.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Julian Draxler. Der Mittelfeldspieler hat wegen einer Grippe am Sonntag nicht trainiert.

Sollte Schalke beim rumänischen Rekordmeister und Tabellenführer gewinnen und Chelsea gleichzeitig in Basel erfolgreich Revanche für das peinliche 1:2 in London nehmen, stünde der Revierclub schon vor dem abschließenden Heimspiel am 12. Dezember gegen die Schweizer zum vierten Mal in der Clubgeschichte als K.o.-Runden-Teilnehmer fest.

Ein sportlich wie finanziell reizvolles und anspruchsvolles Ziel, zumal der Ärger über das unnötige 3:3 bei der Eintracht noch nicht verraucht ist. Insbesondere bei Benedikt Höwedes saß der Stachel tief: "Es ist vielleicht ganz gut, dass wir so eine Begegnung direkt abhaken und nach vorne schauen können", sagte der Schalker Kapitän zum harten Programm mit noch sieben Spielen bis Weihnachten. Es geht Schlag auf Schlag. "Jetzt wollen wir erstmal in Bukarest gewinnen." Heldt ergänzte aber skeptisch. "Wenn wir wieder solche Schwächen zeigen wie am Samstag, brauchen wir gar nicht dort anzutreten." - gre/sid/dpa

Quelle: wa.de

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