Heldt zu Transfers: "Sind gut aufgestellt"

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DONAUESCHINGEN - Ausgeruht und im sportlichen Trainingsoutfit erschien Horst Heldt zur vormittäglichen Trainingseinheit des Schalker Profi-Kaders. Der Manager war erst am Abend zuvor in Donaueschingen angereist, wichtige Dinge hatten eine pünktliche Ankunft des 43-Jährigen im Schwarzwald-Baar-Kreis verhindert.

Unter anderem die Verhandlungen über Leon Goretzka mit dem VfL Bochum. Am Sonntag hatten die finalen Gespräche über den Transfer des 18-jährigen Talentes stattgefunden – und wurden sogar ohne den geplanten Einsatz eines Schlichters nach viel Hin und Her zu einem Ende gebracht. „Am Ende sind alle Seiten zur Besinnung gekommen. Wir wollten unbedingt eine gerichtliche Auseinandersetzung vermeiden“, berichtet Heldt über das Treffen mit den Bochumern, die die Gültigkeit der Ausstiegsklausel in Goretzkas Vertrag angezweifelt hatten. „Jetzt ist aber alles gut, es bleibt kein Schatten im Verhältnis zwischen Schalke und dem VfL", sagt Heldt.

Eines der Zugeständnisse, das die Schalker zusätzlich zur festgeschriebenen Ablösesumme von 2,75 Millionen Euro machen mussten, sind zwei Freundschaftsspiele gegen Bochum, deren Einnahmen an den VfL gehen. „Unter dem Strich hätte sich Leon sicher einen schöneren Abschied vom VfL gewünscht. Aber jetzt überwiegt bei ihm die Freude, ein Schalker zu sein“, sagt Heldt. Der 18-Jährige wird das Trikot mit der Rückennummer 8 erhalten und am Mittwoch offiziell im Trainingslager in Donaueschingen vorgestellt werden.

Damit scheinen für Heldt die wichtigen Aktivitäten auf dem Transfermarkt abgeschlossen. „Wir sind für die neue Saison gut aufgestellt, mein erster Eindruck ist positiv“, sagt der 43-Jährige, der den Kader allerdings noch ein wenig verschlanken möchte. Spieler wie Anthony Annan oder Sergio Escudero stehen in dieser Beziehung zur Disposition. Zudem sind auch die Verhandlungen mit dem englischen Erstligisten FC Fulham über einen Wechsel von Ex-Nationalspieler Sascha Riether zu den Königsblauen noch nicht abgebrochen worden. „Der Kontakt besteht noch“, sagt Heldt, erweckt dabei aber nicht den Eindruck, als habe diese Personalie eine hohe Priorität.

Quelle: wa.de

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