Gisdol trifft Schalke wieder: "Bin niemandem böse"

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Markus Gisdol

HOFFENHEIM - Ohne Ressentiments geht Trainer Markus Gisdol von 1899 Hoffenheim in die Partie gegen seinen früheren Arbeitgeber Schalke 04.

"Es ist ein besonderes Spiel für mich. Ich bin da niemandem böse, das passiert in dem Geschäft", sagte der 44-Jährige vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen die "Königsblauen". Gisdol war im vergangenen Dezember als Assistent von Huub Stevens in Gelsenkirchen gefeuert worden.

Nicht Gisdol, sondern U17-Trainer Jens Keller war damals zum neuen Chefcoach befördert worden. "Schalke hat ja die richtige Entscheidung getroffen und auch die Champions League erreicht", sagte Gisdol am Freitag. "Die Sympathien sind deshalb nicht weg."

Für die Hoffenheimer ist es auch ein besonderes Spiel, weil am Samstag vor einem Jahr Mittelfeldspieler Boris Vukcevic bei einem Autounfall lebensgefährlich verletzt worden war. Der 23-Jährige befindet sich im Rehatraining und ist seitdem nicht wieder öffentlich aufgetreten. Er wird auch nicht in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena sein. "Wir müssen einen Spagat erzielen, indem wir in der Partie an Boris denken, aber die Erinnerungen in positive Energie umwandeln", sagte Gisdol. Er war einst Vukcevic' Trainer bei der U17 des VfB Stuttgart und hat ihn kürzlich besucht. - lnw

Quelle: wa.de

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