Nach dem Abgang von Max Meyer

Heidel und Tedesco planen den neuen Schalke-Kader

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Planen derzeit den neuen Kader: Cheftrainer Domenico Tedesco (links) uns Sportvorstand Christian Heidel.

Max Meyer und Leon Goretzka sind bald Geschichte. Wer folgt ihnen nach? Heidel und Tedesco feilen am neuen Gesicht des FC Schalke 04.

Gelsenkirchen – Es war nicht überraschend, dass Christian Heidel am Donnerstag die Trennung von Max Meyer offiziell bekannt gab. „Er wird uns im Sommer definitiv verlassen“, sagte der Schalker Sportvorstand, der damit nur bestätigte, was die Spatzen schon seit Wochen vom Dach der Arena pfeifen. Und damit auch zugab, dass er den neuen Schalker Kader bereits seit Anfang Februar ohne den viermaligen Nationalspieler plant.

Die Nebengeräusche, die die Trennung vom gebürtigen Oberhausener in den vergangenen Tagen erzeugt hatte, waren für Heidel nicht immer nachvollziehbar. „Es gibt bei uns kein schlechtes Wort über Max, ich sehe das ganz ohne Emotion“, versicherte der 54-Jährige glaubhaft. Auch der Gedanke, dass der 22-jährige Meyer zuletzt keine Einsatzzeiten mehr bekommen habe, weil er den Verein verlassen wolle, verwies Heidel ins Reich der Fabel: „Das ist völlig an den Haaren herbei gezogen. Fragen Sie den Trainer“, sagte Heidel. Woraufhin Chefcoach Domenico Tedesco bestätigte, dass in den Trainingseinheiten zuletzt einfach „andere die Nase vorn“ gehabt hätten.

"Es gibt bei uns kein schlechtes Wort über Max"

Tedesco und Heidel sitzen derzeit „ein-, zweimal die Woche zusammen“, um die Kaderplanung für die nächste Saison voran zu treiben. Aufgrund der zu erwartenden Mehrbelastung des designierten Champions-League-Teilnehmers, der sich durch einen Sieg am Samstag über Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr) die Qualifikation sichern kann, soll sich der Kader laut Heidel um „zwei, drei Spieler“ vergrößern. Als Abgänge stehen bislang Leon Goretzka (Bayern München) und Max Meyer (Ziel unbekannt) fest. Mit Mark Uth von 1899 Hoffenheim und Salif Sané von Hannover 96 sind zwei neue Profis bereits verpflichtet.

Zukunft von Benedikt Höwedes ist weiter offen

Fraglich ist bislang, welche Schalker Leihgaben zurückkehren werden. Rein formell ist zum Beispiel der für eine Saison an Juventus Turin ausgeliehene Ex-Kapitän Benedikt Höwedes ab dem 1. Juli wieder ein Schalker. Doch zu einem Comeback im Schalker Trikot dürfte es wohl nicht kommen. „Wir haben mit Juventus vereinbart, dass wir uns nach der Saison noch einmal zusammensetzen“, sagt Heidel, der sich „riesig freut“, dass Höwedes nach langer Verletzungsphase endlich seine Einsatzzeiten beim italienischen Spitzenklub bekommt. Zu der vertraglich vereinbarten Kaufverpflichtung für 13 Millionen Euro im Falle von 25 absolvierten Pflichtspielen wird es aufgrund der Verletzungsserie des deutschen Nationalspielers nicht kommen. Für Heidel ist aber eine anderweitige Einigung mit Juventus durchaus denkbar.

Amiri-Transfer "eigentlich fast ausgeschlossen"

Eine Verpflichtung des Hoffenheimers Nadiem Amiri hält Heidel auf Nachfrage „eigentlich für fast ausgeschlossen“. Der Mittelfeldspieler dürfte rund 17 Millionen Euro Ablöse kosten, nach jetzigem Stand eine Nummer zu groß für die „Knappen“. „Wenn wir nicht noch einen Spieler transferieren, wonach es nicht aussieht“, ergänzte Heidel.

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Quelle: wa.de

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