Felix Magath sauer über Vertrags-Untreue

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Mit Konditionstrainer Werner Leuthard absolviert Jefferson Farfan (links) nun Sonderschichten. ▪

BELEK ▪ Jefferson Farfan erhielt gestern noch eine Sonderbetreuung von Werner Leuthard. Dem allseits gefürchteten Konditionstrainer eilt der Ruf voraus, besonders quälenden Übungen zu kennen, bei denen sich der Delinquent Gedanken über sein Fehlverhalten machen kann. Farfan, der seinen Winter-Urlaub eigenmächtig verlängert hatte, stehen laut Aussage von Felix Magath noch „einige Sonderschichten“ mit Leuthard bevor, zudem muss der 26-Jährige mit einer Geldstrafe wegen seines verbummelten Dienstantritts rechnen. „Mit Geld kann man fast alles wieder gut machen“, sagt Magath.

Ärgerlicher als Farfans Verspätung ist für Magath allerdings die Aussagen des Peruaners, Schalke noch in der Winterpause verlassen zu wollen. „Es wird langsam unerträglich, dass die Spieler ihre Vertragslaufzeiten schlichtweg ignorieren wollen. Die haben einen Kontrakt unterschrieben und müssen sich daran halten“, schimpft Magath. Ein Vereinswechsel ist für den Schalker Trainer generell „kein Problem“, aber: „Ich bin keiner, der einem Steine in den Weg legt, wenn er meint, er habe es woanders besser. Aber es muss für beide Seiten machbar sein. Es geht nicht, dass ein Spieler einfach weg will und die Mannschaft diesen Verlust nicht auffangen kann.“ Dies sei in der Causa Farfan der Fall. Der Außenstürmer, der in den letzten Monaten zu den Stützen der Mannschaft gehört hatte, sei im aktuellen Kader nicht zu ersetzen: „Wenn er gehen würde, müssten wir für die Offensive noch etwas tun“, sagt Magath. ▪ gre

Quelle: wa.de

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