Schalkes Sieg gegen Mainz

"Vorbildlich!" Darum kann Di Santo Embolo besser vertreten als Huntelaar

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Franco Di Santo (r.) bereitete beim Sieg seines FC Schalke 04 gegen Mainz 05 zwei der drei Treffer vor.

Gelsenkirchen - Statt Klaas-Jan Huntelaar spielt beim Sieg gegen Mainz wie schon in Krasnodar Franco Di Santo in der Sturmspitze. Trainer und Manager sind voll des Lobes.

Nach 81 Minuten durfte Franco Di Santo den lauten und verdienten Applaus von den Fans genießen. Der Stürmer hatte seinen Dienst beim 3:0-Erfolg seines FC Schalke 04 gegen Mainz 05verrichtet und räumte seinen Platz für Klaas-Jan Huntelaar. Wie schon in Krasnodar hatte der Argentinier den Vorzug vor Huntelaar erhalten und überzeugende Arbeit abgeliefert. Sowohl die Führung durch Nabil Bentaleb (23.) wie auch das 2:0 durch Max Meyer (48.) hatte der 27-Jährige aufgelegt. "Nabil Bentaleb hat sich bei mir für den Assist bedankt, aber ich habe ihm gesagt, dass er das nicht muss", erklärte Di Santo: "Wir sind ein Team und arbeiten zusammen." Sein Trainer Markus Weinzierl erklärte derweil: "Wenn er jetzt Selbstvertrauen tankt, wird er uns in den nächsten Wochen richtig weiterhelfen."

Doch er rechtfertige seinen Einsatz nicht nur mit den beiden Assists. Es kristallisiert sich heraus, dass Di Santo die bessere Alternative ist für den verletzten Breel Embolo. Der junge Schweizer war im System von Weinzierl nicht nur wichtig für die Offensivaufgaben, er war auch der erste Verteidiger. So wie Di Santo. Gegen Mainz gewann er 17 Zweikämpfe, nur Leon Goretzka (19) war bei den Schalkern in dieser Hinsicht besser. Dazu zählte der Argentinier zu den laufstärksten Akteuren.

„Franco hat sich aufgerieben ohne Ende“, lobte Schalkes Manager Christian Heidel: "Von außen werden Stürmer oftmals nur an Toren gemessen. Für unser Spiel sind Spieler wichtig, die vorne die Abwehr beschäftigen, die 20. 30, 40 Zweikämpfe führen und damit Unruhe in die gegnerische Defensive bringen. Was Franco Di Santo abgeliefert hat, war vorbildlich."

Weinzierl lobt Qualitäten von Di Santo

Dabei wurde Di Santo von vielen Kritikern bereits einmal mehr abgeschrieben. In zwei der acht Liga-Partien stand er sogar nicht einmal im Kader, gegen Mainz stand er zum zweiten Mal in der Meisterschaft in der Startelf. Dabei hat er sich für weitere Einsätze empfohlen. Und ganz nebenbei arbeitet er auch daran, den Stempel "Flop" loszuwerden. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Auch Erwin feiert mit - Bilder von Schalkes Sieg gegen Mainz

Sein Coach weiß jedenfalls um die Qualitäten des Angreifers: "Er kann laufen, er kann sprinten, er hat einen guten Torabschluss, er hat einen guten Kopfball. Er hat eigentlich alles", sagte Weinzierl: "Aber er konnte es in der Vergangenheit – warum auch immer – wenig einsetzen. Auch in Krasnodar hat er ein ordentliches Spiel abgeliefert, auch wenn er sich nicht mit einem Tor belohnt hat. Aber er hat gearbeitet für die Mannschaft. Vorne ist es einfach wichtig, dass wir da präsent sind. Diese Präsenz hat er gezeigt: Er hat zwei Tore vorbereitet, so darf er weiter machen."

Der Argentinier selbst hätte sicher nichts dagegen, äußerte sich aber nur zurückhaltend: "Es geht nur Schritt für Schritt." Den nächsten hat er schon einmal gemacht.

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Quelle: wa.de

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