Debüt wohl schon in Chemnitz

"Bringt Spielweise mit": Schalkes Plan mit Burgstaller

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Guido Burgstaller soll künftig für Schalke 04 jubeln.

Benidorm - Manager Christian Heidel erklärt, warum die Verpflichtung von Guido Burgstaller nicht vorher über die Bühne ging und wieso die Wahl auf ihn gefallen ist. Schon am Samstag winkt ihm sein Debüt. 

Ja, Christian Heidel hätte es gerne früher gelöst. Erst am Montagabend vermeldete Schalke 04 die Einigung mit Guido Burgstaller. Der Stürmer wechselt vom 1. FC Nürnberg zu den Königsblauen. „Ich hätte es gerne vier, fünf Tage vorher hinbekommen, aber da gab es eben noch kein Okay aus Nürnberg“, erklärt der Manager am Dienstag im Trainingslager in Benidorm.

Der 27-Jährige reiste am Dienstag zum Medizincheck nach Gelsenkirchen. Am Freitag steht Burgstaller, der für eine Ablöse von rund 1,5 Millionen Euro nach Gelsenkirchen wechselt und dort einen Vertrag bis 2020 unterschreibt, erstmals mit seinen neuen Kollegen auf dem Rasen stehen, um anschließend direkt nach Chemnitz zu fliegen. Schon am Samstag könnte der Stürmer sein Comeback im königsblauen Dress geben, wenn Schalke 04 beim Chemnitzer FC (14 Uhr) testet.

"Lösung von Zuhause"

Heidel bestätigte, sich mit mehreren Angreifern beschäftigt zu haben. „Wir haben uns für die Lösung von Zuhause entschieden“, so der Sportvorstand. Bei Spielern aus dem Ausland sei die Befürchtung da gewesen, dass die Anpassungszeit zu lange ausfallen könnte. „Im Endeffekt muss er in zehn, zwölf Tagen funktionieren“, meint der Manager.

Darüber hinaus sollte ein Profi her, „für den Schalke noch etwas Besonderes, ein Aufstieg ist“, sagt Heidel. Es seien auch Kandidaten von größeren Klubs in der Verlosung gewesen. Aber bei denen sei die Befürchtung da gewesen, dass plötzlich einer zu den Königsblauen kommt und den großen Fußball erklären wolle.

14 Treffer in der Hinrunde

Burgstaller brachte es in der Hinrunde auf 14 Treffer für Nürnberg. „Er kommt mit einem guten Gefühl, dass er Tore ohne Ende geschossen hat. Das tut der Mannschaft ganz gut. Daher war es weniger eine Entscheidung gegen andere, sondern bewusst für Guido Burgstaller“, sagt Heidel: „Natürlich weiß ich, dass er aus der zweiten Liga kommt. Aber die Spielweise, die wir auf der Position erwarten, bringt er mit: Er verkörpert das Spiel gegen den Ball: Und seitdem wir dieses Spiel intus haben, läuft es bei uns. Dann sind uns plötzlich alle, die das gezeigt haben, ausgefallen.“

Weil die Rückkehr von Klaas-Jan Huntelaar, Franco Di Santo und Breel Embolo nicht genau absehbar ist, habe sich Heidel vor allem mit Blick auf die vielen englischen Wochen dazu entschieden, „uns da breiter aufzustellen“. Die Verpflichtung Burgstallers möchte der Manager aber keineswegs als Ersatz für Huntelaar gedeutet wissen. „Wir bedauern es sehr, dass er nicht trainieren kann“, sagt Heidel: „Wir müssen auf die Situation reagieren.“ Der Niederländer fällt seit Mitte Oktober wegen eines Außenbandanrisses aus. Auch bei Di Santo (Bauchmuskel-Verletzung) ist keine genaue Comeback-Prognose möglich.

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Quelle: wa.de

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