Neuer Verein

Der Ex-Schalker Max Meyer scheint in England einen neuen Verein gefunden zu haben

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Spielt vielleicht bald in England: Max Meyer

[Update: 15.20 Uhr] Max Meyer, der zuletzt für den FC Schalke 04 in der Bundesliga kickte, wird wohl in Zukunft in der englischen Premier League auflaufen – davon würden auch die Knappen profitieren.

Hamm/Mittersill - Der 22-jährige Mittelfeldspieler und ehemalige Schalke-Akteur Max Meyer wird wohl in Zukunft seine Schuhe auf der Insel schnüren. Wie der Guardian berichtet, steht ein Wechsel zum englischen Erstligisten Crystal Palace kurz bevor. Den medizinischen Test soll er am heutigen Dienstag absolvieren. 

Auch Schalkes Sportvorstand Chistian Heidel bestätigte gegenüber unserer Redaktion das Interesse des Premier-League-Klubs an Meyer. "Wir sind von Crystal Palace über das Interesse informiert worden", sagte der 55-Jährige auf Anfrage.

Meyer hatte Probleme

Meyer hatte zuletzt Probleme, einen  großen Klub zu finden, nachdem er sich bei der Vertragsverhandlung mit den Knappen verpokert hatte. Genugtuung, dass der von Spielerberater Roger Wittmamm als "Weltklasse-Spieler" titulierte Meyer nun beim englischen Tabellen-Elften der vergangenen Saison gelandet ist, hat Heidel nicht. "Alles, was ich jetzt dazu sage, würde mir ausgelegt werden. Aber: Ich freue mich, dass er einen Klub gefunden hat. Crystal Palace  ist ein gut strukturierter Verein, wir haben da ja mal gespielt. Das war beeindruckend, das ist ja auch ein Traditionsverein. Ein Malocher-Klub wie wir. Jetzt spielt er in der Premier League und muss sich da durchsetzen."

Ausbildungsentschädigung

Die Königsblauen werden vom ablösefreien Wechsel Meyers auf die Insel sogar noch ein wenig finanziell profitieren. Meyer, der seit 2009 das Schalke-Trikot getragen hatte, wird gut 500.000 Euro in die Kasse spülen: „Da hängt mit der Ausbildung des Spielers seit dem 12. Lebensjahr zusammen. Es gibt dann rückwirkend eine festgeschriebene Zahlung, die unabhängig vom Marktwert ist. Für Benedikt Höwedes werden wir übrigens keine Entschädigung bekommen, da er das 23. Lebensjahr schon überschritten hat.“

Heidel führt mit Wittmann "ganz normale Gespräche"

Die Befürchtung, dass das monatelange Wechseltheater tiefe Spuren im Verhältnis mit Meyers Berater-Agentur Rogon hinterlassen hat, glaubt Heidel übrigens nicht. „So eine Sache ist nie angenehm, aber die Sache ist ausgeräumt“, sagt der Schalker Sportvorstand über den Austausch mit Rogon-Chef Roger Wittmann. „Wir führen ganz normale Gespräche, das gibt es nichts Nachtragendes. Wir haben uns die Hand drauf gegeben. Wir haben seitdem schon mindestens zehn Mal getroffen“, berichtet Heidel weiter. 

Wittmann vertritt auch Schalkes Defensiv-Talent Thilo Kehrer, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft. Bislang war befürchtet worden, dass das Verhältnis zwischen Wittmann und Heidel durch das unselige Wechsel-Theater um Meyer so zerrüttet sei, dass auch der ablösefreie Weggang Kehrers drohe.

Meyer gegen Schürrle

Im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison wird Max Meyer übrigens auf einen alten Bekannten aus der Heimat treffen: Zum Auftakt trifft Crystal Palace auf den FC Fulham, wohin der Ex-Dortmunder André Schürrle vor wenige Tagen gewechselt war.

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Quelle: wa.de

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