Vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining

Das erhofft sich Schalke-Stürmer Embolo von der neuen Saison

+
Will wieder öfter jubeln: Breel Embolo

Erstmals wird er voraussichtlich die komplette Saisonvorbereitung bei FC Schalke 04 absolvieren können. Und Jungvater Breel Embolo will vor allem nur eins.

Gelsenkirchen – Ob es der Hitze geschuldet war oder der Fahrer des LKW schlichtweg in die Kategorie „Gefahrensucher“ fiel, konnte letztlich nicht ermittelt werden. Jedenfalls sorgte das Baustellen-Fahrzeug mit einem leuchtend gelben BVB-Fanschild hinter der Windschutzscheibe, das plötzlich im Schritttempo am Trainingsplatz vorbei fuhr, für leicht tumultartige Zustände beim Vormittagstraining des FC Schalke 04. Empörte Rufe und durch die Luft fuchtelnde Fäuste der Schalker Fans waren das Resultat.

Ansonsten verlief die Einheit, die Cheftrainer Domenico Tedesco wegen der hohen Temperaturen extra eine halbe Stunde vorverlegt hatte, recht unspektakulär. Erst recht für Breel Embolo, der gemeinsam mitNeuzugang Salif Sané eine leichte Laufübung auf einem Nebenplatz absolvierte.

Beim schweizer Nationalspieler greift derzeit noch die Trainingssteuerung, nachdem er mit der „Nati“ bei der Weltmeisterschaft in Russland bis ins Achtelfinale eingezogen war, in dem die Eidgenossen dann an Schweden gescheitert waren (0:1).

„Aber am Freitag werde ich dann wieder voll mit der Mannschaft trainieren“, sagt Embolo. Die Freude darüber ist ihm anzusehen. Schließlich ist es erste Saisonvorbereitung, die er voraussichtlich gemeinsam und komplett mit dem Schalker Team wird absolvieren können.

Embolo hat dazu gelernt

Der beizeiten auch auf dem Platz etwas ungeduldig wirkende 21-Jährige hat dazu gelernt, seit er vor zwei Jahren vom FC Basel nach Gelsenkirchen gewechselt war. Sofort zu Beginn der Saison 2016/17 hatte er sich im Meisterschaftsspiel beim FC Augsburg das Sprunggelenk gebrochen und fiel für elf Monate aus. Zudem plagten ihn immer wieder mal muskuläre Probleme.

„Wir haben zwei, drei Sachen in der Trainingssteuerung verändert“, erzählt der Stürmer, der sich für die kommende Saison vor allem eins wünscht: „Mein oberstes Ziel ist es, gesund zu bleiben. Daran werde ich mit dem Trainerteam arbeiten“, sagt der in Yaounde geborene Schweizer und ergänzt erst im Anschluss: „Und natürlich möchte ich so viele Tore wie möglich schießen.“

In den bislang 28 Meisterschaftsspielen im königsblauen Trikot sind ihm fünf Treffer gelungen. In dieser Statistik sieht nicht nur Embolo selbst noch viel Verbesserungspotenzial.

Auch für Schalkes Sportvorstand Christian Heidel, der Embolo vor zwei Jahren für gut 22 Millionen Euro beim FC Basel auslöste und damit zum teuersten Transfer der Vereinsgeschichte machte, dürfte da noch Luft nach oben sein. Auch wenn Heidel immer wieder auf das noch jugendliche Alter Embolos und dessen Verletzungshistorie hinweist.

Die Tochter hat schon ein Schalke-Trikot

Der 29-fache Nationalspieler gibt sich vor seiner dritten Saison auf Schalke „entspannt“ - was an seiner gewachsenen Lebenserfahrung sowohl im beruflichen als auch im privaten Teil liegt. Im Juni wurde Embolo erstmals Vater, seine Freundin Naomi (24) brachte die kleine Naliya auf die Welt. Weswegen der Schweizer zwei Tage Sonderurlaub während der WM erhalten hatte.

Neben dem Fußball bestimmt jetzt das kleine Töchterchen den Alltag im Hause Embolo maßgeblich, Naliya soll auch so bald wie möglich erstmals mit in die Schalker Arena.

Ein Schalker Trikot hat sie vom Papa schon bekommen, auch wenn es nach Aussage von Embolo „wahrscheinlich erst in zwei Jahren passt“. Und auch einen Hörschutz gegen den Stadionlärm. Den allerdings nicht in Königsblau, sondern in Pink.

Verpassen sie keine Nachricht zum FC Schalke 04 und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare