Zurück im Team

"Eiskalter" Bentaleb weiß die Schalker Mannschaft hinter sich

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Auf dem Weg zu den Schalker Fans: Nabil Bentaleb nach seinem Treffer zum 2:0.

Nabil Bentaleb verwandelt bei seiner Rückkehr ins Team einen Elfmeter zum 2:0-Endstand und feiert mit Fans und Mitspielern.

Leverkusen – Nach seinem verwandelten Elfmeter zum 2:0-Endstand in der 89. Minute wusste Nabil Bentaleb, wohin er rennen musste: Der Mittelfeldspieler lief schnurstracks auf die Schalker Fankurve in der BayArena zu, rüttelte wie wild am Fangnetz und klopfte demonstrativ auf das Klub-Emblem auf seinem Trikot. Dass er dabei die gesamte Mannschaft im Rücken hatte, war fast schon ein symbolisches Bild. Sogar Keeper Ralf Fährmann war von der anderen Seite des Platzes herüber gerannt, um zu gratulieren.

Der 23-jährige algerische Nationalspieler hat sich im Schalker Team erst einmal wieder rehabilitiert. Nachdem der bisweilen exzentrische Bentaleb zuletzt aus disziplinarischen Gründen nicht einmal im Kader gestanden hatte, kehrte er in Leverkusen zunächst auf die Bank und später (66.) auch aufs Feld zurück. „Er hat einfach gut trainiert“, begründete Domenico Tedesco seine Entscheidung. Unter der Woche hatte er bereits mit den anderen Profis über Bentaleb gesprochen. „Ich habe die Mannschaft mit ins Boot geholt und gesagt: Wir brauchen Nabil“, erzählte Tedesco nach dem Schlusspfiff in Leverkusen.

Tedesco holte "die Mannschaft mit ins Boot"

Zwar hatte der streitbare Mittelfeldspieler nicht mehr allzu viel Zeit, sich auszuzeichnen, doch bei der Elfmeter-Situation zeigte sich, wie wichtig Bentaleb tatsächlich sein kann. „Er ist da völlig nervenlos“, meinte Sportvorstand Christian Heidel zu dem verwandelten Elfmeter von Bentaleb: „Mir gefällt das, dass er sich den Ball hinlegt und eiskalt reinschießt.“ Dass sich der 23-Jährige dabei etwas vorgedrängelt hatte, nahm ihm später niemand übel. Auch Daniel Caligiuri nicht, der ebenfalls gerne zum Schuss vom Punkt angetreten wäre.

Ein Schritt in die richtige Richtung

„Das war ein Step in die richtige Richtung. Er muss jetzt einfach weiter arbeiten“, sagte Tedesco. Schalkes Cheftrainer hatte Bentaleb vor seiner Einwechslung mit einer Umarmung und einem freundschaftlichem Schulterklopfer bedacht und ihm ins Ohr gesagt: „Enjoy! Viel Spaß!“ Den scheint Bentaleb vorerst wieder gefunden zu haben. Was für das Schalker Team in den kommenden wichtigen Wochen noch von sehr großer Bedeutung sein könnte.

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Quelle: wa.de

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