Niederlage gegen Eintracht Frankfurt

"Eine Katastrophe": Höwedes warnt vor Abstiegskampf

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Enttäuschung pur herrschte bei Benedikt Höwedes und Schalke 04 nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt.

Gelsenkirchen - Nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt ist die Frust bei Fans und Spielern des FC Schalke 04 riesengroß. Benedikt Höwedes schreibt Europa ab - zumindest über die Liga.

Es flogen Bierbecher, Papierknäuel und wütende Sprüche in Richtung der Schalker Spieler, als diese nach dem Schlusspfiff vor die Nordkurve traten. Benedikt Höwedes stand dabei wie immer ganz vorne. So wie es sich für einen Mannschaftskapitän gehört.

Die Enttäuschung der eigenen Anhängerschaft konnte der 28 Jahre alte Nationalspieler nach der finsteren 0:1 (0:1)-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt zum Rückrundenauftakt verstehen. Weniger aber den Sprechchor „Wir wollen euch kämpfen sehen“.

„Kämpferisch war es okay, da kann man uns nichts vorwerfen“, meinte Höwedes wenig später und ergänzte: „Spielerisch war es natürlich schlecht. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Und ich kann es verstehen, wenn die Fans mit unserer Leistung nicht zufrieden sind.“

Riesengroße Enttäuschung

Die Entfremdung mit den eigenen Fans war nur ein Aspekt dieses aus Schalker Sicht vermaledeiten Abends. Das Spiel hatte für Höwedes auch andere Folgen – und vor allem die Wirkung eines Tiefschlages. „Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir hatten uns vorgenommen, einen Dreier einzufahren und gehen mit null Punkten raus. Das ist für uns persönlich eine Katastrophe gewesen“, sagte der gebürtige Halterner und nahm dabei kein Blatt vor den Mund.

Zum Verzweifeln! Bilder von Schalkes Pleite gegen Frankfurt

In der Meisterschaft sieht Höwedes angesichts des nunmehr frustrierenden Abstandes auf die internationalen Plätze kaum mehr Chancen: „An Europa zu denken macht mehr Sinn, wenn wir im DFB-Pokal weit kommen. In der Liga wird es jetzt wirklich schwierig, da noch dran zu kommen. Deshalb müssen wir zusehen, dass wir noch vernünftig Punkte sammeln, um im gesicherten Mittelfeld zu sein.“

Bloß kein Abstiegskampf

Beim Kapitän von Schalke 04 läuten nach dieser Niederlage sogar die Alarmglocken, auch weil am kommenden Wochenende das Auswärtsspiel beim Rekordmeister Bayern München ansteht.

„Es ist uns bewusst, dass in der nächsten Woche die Nummer eins auf uns wartet. Aber wir sind in einer so bedrohlichen Situation, dass wir versuchen müssen, überall Punkte mitzunehmen. Nach oben hin haben wir nicht besonders viel Anschluss. Deshalb müssen wir Punkte sammeln, damit wir da unten nicht richtig hinein geraten“, mahnt der Kapitän. Ähnlich formulierte es Manager Christian Heidel: "Wir müssen erst nach hinten aufräumen, ehe wir uns Gedanken um oben machen können."

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Quelle: wa.de

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