Gemeinsam mit Kehrer nur Zuschauer

Deshalb verpasst Max Meyer Schalkes Rekordserie auf der Ersatzbank

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Nur ein Platz auf der Bank: Max Meyer.

Beim 2:0 gegen den SC Freiburg stellt der FC Schalke 04 seine Rekordserie ein. Meyer und Kehrer bleiben dieses Mal nur die Rolle des Zuschauers.

Gelsenkirchen – Eines der beliebtesten Foto-Motive hatten die Fotografen schon vor dem Anpfiff gefunden: Neben Thilo Kehrer hatte auch Max Meyer auf der Schalker Ersatzbank platz genommen. Seinem Gesichtsausdruck war zu entnehmen, dass er diese Position nicht unbedingt als bequem empfand, so gut die Sitze dort auch gepolstert sein mögen.

„Bei Max war es ein taktischer Grund, dass er nicht in der Startformation gestanden hat“, erläuterte nach dem 2:0 (0:0)-Sieg über den SC Freiburg Schalkes Cheftrainer Domenico Tedesco. Für Meyer übernahm Nabil Bentaleb die Sechser-Position. Weil der Franko-Algerier nach Aussage von Tedesco „in Sachen Schnelligkeit und Frische zuletzt ein wenig die Nase vorn hatte“. So musste der 22-Jährige Meyer den sechsten Schalker Sieg in Folge als Unbeteiligter mit ansehen. So eine Serie war den Schalkern in der Liga bislang erst zwei Mal gelungen - unter den Trainern Mirko Slomka und Ralf Rangnick. Zudem blieben die Schalker am Samstag im fünften Spiel in Folge ohne Gegentor.

Ab der 50. Minute machte sich Meyer zwar mit den andere Reservisten warm. Doch Tedesco ließ Bentaleb durchspielen und wechselte mit Amine Harit, Alessandro Schöpf und Cedric Teuchert drei andere Spieler ein. Eine Entscheidung, die der Trainer später als richtig empfand: „Die Spieler, die reinkamen, haben noch einmal richtig Gas gegeben“, sagte der 32-Jährige.

Cheftrainer Tedesco nennt "taktische Gründe"

Meyer selbst wollte sich nach dem Spiel nicht äußern, der Silbermedaillen-Gewinner von Rio de Janeiro wehrte nach dem Schlusspfiff jegliche Fragen in der Mixed Zone ab. Doch es scheint immer deutlicher zu werden, dass sich seine Zeit auf Schalke dem Ende zuneigt. Vor dem Freiburg-Spiel hatte Sportvorstand Christian Heidel berichtet, dass es weder ein neues Angebot für Meyer von Schalker Seite aus gegeben hat noch den Wunsch des Spielers nach einem neuen Gespräch mit den Klub-Verantwortlichen. Alles deutet derzeit darauf hin, dass der gebürtige Oberhausener den Klub nach Ablauf seines Vertrages im Sommer verlassen dürfte. Dass zwischen der Reservisten-Rolle von Meyer und den bislang wenig fruchtbaren Vertragsgesprächen irgendein Zusammenhang bestehe, bestritt Heidel vehement.

Im Vergleich dazu offen ist die Zukunft von Thilo Kehrer. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft war gegen Freiburg ebenfalls nicht zum Einsatz gekommen, seine Position in der Defensivreihe rechts übernahm Benjamin Stambouli. Dem Franzosen sprach Tedesco ebenfalls „einen Tick mehr Frische“ zu. Außerdem habe Kehrer aufgrund seiner Augenverletzung noch ein leichtes Handicap gehabt. So blieb auch dem 21-jährigen Außenverteidiger lediglich ein Platz als Zuschauer.

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Quelle: wa.de

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