Heldts Appell ans Wir-Gefühl ins Königsblau

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Julian Draxler bewertet die Partie gegen Chelsea als „ein absolutes Highlight".

GELSENKIRCHEN - Vor der Champions League-Partie gegen Chelsea appellieren die Verantwortlichen des FC Schalke 04 an das Wir-Gefühl in Königsblau. Die Fans sollen ihre Mannschaft tragen - vom Aufwärmen bis  zum Schlusspfiff.

Von Jens Greinke

Horst Heldt sandte seinen Appell einigermaßen subtil an die Öffentlichkeit. Fast beiläufig erwähnte der Schalker Manager am Montag „die unfassbare Unterstützung“, die die Mannschaft in den vergangenen Wochen erfahren habe.

Und auch die beiden kommenden Heimaufgaben in der Champions League gegen den FC Chelsea (Dienstag, 20.45 Uhr/SKY) und in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund könne man „nur gemeinsam“ lösen.

Ein klarer Aufruf an den „Zwölften Mann“, der die personell arg gebeutelte Schalker Mannschaft verstärken soll. Nach Vorstellung von Heldt am besten schon beim Warmmachen gegen Chelsea. Der 42-Jährige fände es begrüßenswert, wenn „das Stadion dann nicht halb, sondern schon dreiviertel voll“ wäre.

Passend zum Duell mit dem FC Chelsea erinnern sich die Schalker an das Motto „Think positive!“. Auch Julian Draxler hadert angesichts der vielen verletzten Mannschaftskameraden nicht mit dem Schicksal, sondern sagt: „Wir müssen die Situation so annehmen. Natürlich tut es mit leid für die Mitspieler, aber wir dürfen jetzt nicht an die Verletzten denken, sondern müssen uns auf das Spiel freuen.“

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Schließlich, so der 20-jährige Jungstar weiter, sei die Partie gegen Chelsea „ein absolutes Highlight“. Nicht zuletzt wegen Draxler dürfte die Partie auch in England mit großem Interesse verfolgt werden. Bereits im Sommer wurden Gerüchte laut, dass der FC Arsenal seine Fühler nach dem hoch talentierten Mittelfeldspieler ausgestreckt habe.

Zudem ließ Draxler das ein oder andere Mal seine Sympathie für die englische Premier League durchblicken. „Aber aktuell ist das für mich absolut kein Thema. Ich habe gerade meine Vertrag verlängert und stecke mitten in der Saison. Daran verschwende ich derzeit keinen Gedanken“, sagt Draxler.

Quelle: wa.de

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