Julian Draxler: "Alles gut ist natürlich nicht"

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Julian Draxler

THESSALONIKI - Nach dem 3:2-Erfolg des FC Schalke gegen PAOK Saloniki in der Quali für die Champions League hat sich ein selbstkritischer Julian Draxler den Fragen der Journalisten gestellt.

Schalke hat die Champions League erreicht, wenn auch mit Hängen und Würgen. Wie viele Steine fallen Ihnen vom Herzen?

Julian Draxler: Wir hatten nach längerer Zeit wieder mal ein positives Erlebnis, aber alles gut ist jetzt natürlich nicht. Wir wissen, dass wir in der Bundesliga stark unter Zugzwang stehen, endlich mal zu punkten. Deswegen: Es ist mit Sicherheit keine heile Welt auf Schalke. Wir müssen auf jeden Fall nachlegen.

Inwiefern nachlegen?

Draxler: Wir müssen spielerisch auf jeden Fall zulegen. Einige Sachen passen noch nicht zusammen. Wichtig ist aber, dass wir den Fight annehmen. Das ist uns in Saloniki geglückt, deshalb würde ich von einem verdienten Weiterkommen sprechen.

Glück war dennoch dabei, die Leistung ließ über weite Strecken zu wünschen übrig...

Draxler: Intern ist bei uns in der Mannschaft alles in Ordnung. Die Jungs verstehen sich gut untereinander, aber wichtig ist natürlich, dass das auf dem Platz gut rüberkommt. Da wurde in den letzten Wochen berechtigterweise Kritik an uns geübt.

Wie sehr hilft der Einzug in die Gruppenphase der Mannschaft weiter?

Draxler: Ich denke, dass wir einen guten Schritt gemacht haben. Wir müssen als Mannschaft weiter zusammenwachsen. Wir müssen am Samstag gegen Leverkusen bestätigen, dass wir auf dem aufsteigenden Ast sind. Da sind wir alle gefragt.

Die Vorlage zu Ihrem 2:1 hat Max Meyer gegeben, der daraufhin nur acht Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Feld musste...

Draxler: Ja, Max kam rein, hat einen super Pass auf mich gespielt und wurde wieder ausgewechselt - er hatte seine Schuldigkeit einfach getan.

Quelle: wa.de

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