26. Bundesliga-Spieltag

Caligiuri erlöst Königsblau: Tedesco-Elf feiert glücklichen Arbeitssieg

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Mit diesem Traumtor bescherte Daniel Caligiuri seinen Schalkern drei Punkte in Mainz.

Mainz - Der FSV Mainz 05 scheint ein gutes Pflaster für einen Tabellen-Zweiten zu sein. Bislang war Bayer Leverkusen die einzige Mannschaft, die ein Spiel nach der Eroberung des Platzes hinter dem FC Bayern gewonnen hat. Schalke 04 zog in dieser Hinsicht nun gleich und entschied das Duell bei den abstiegsgefährdeten Rheinhessen recht mühsam mit 1:0 (0:0) für sich.

Schalkes Trainer Domenico Tedesco hatte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Hertha BSC auf vier Positionen verändert: Thilo Kehrer, Weston McKennie, Alessandro Schöpf und Guido Burgstaller rückten für Benjamin Stambouli, Max Meyer, Bastian Oczipka und Breel Embolo in die Anfangsformation. 

Dass der sonst gesetzte Meyer nur zuschauen durfte, war dabei die größte Überraschung. „Wir erwarten hohe Bälle, da brauchen wir mehr Körperlichkeit“, hatte Tedesco vor dem Anpfiff erläutert, warum er im Mittelfeldzentrum auf McKennie und Nabil Bentaleb setzte. 

Pyro-Irrsinn bei Schalkes Sieg in Mainz

Gar nicht im Kader war Amine Harit, der sich laut Tedesco in einem „kleinen Loch“ befinde. Harit, in der Hinrunde einer der Schalker Dauerbrenner, stand in den vier Partien zuvor lediglich 73 Minuten auf dem Rasen. 

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Die Begegnung bei den 05ern begann mit sechsminütiger Verspätung, weil die Sicht durch Bengalos im Fanblock der Königsblauen eingeschränkt war. Doch was die 30.665 Zuschauer anschließend zu sehen bekamen, war nicht viel besser. Es war fußballerische Magerkost. 

Das Duell war intensiv, zerfahren, fehlerhaft und glich einem großen Zweikampf. Der erste Schalker Abschluss nach fünf Minuten von Daniel Caligiuri war nicht nur harmlos, sondern der einzige der Tedesco-Elf im ersten Durchgang. 

Ansonsten bekämpften sich die Teams weitgehend zwischen den Strafräumen. Die Gäste hatten Schwierigkeiten, das Spiel über das Zentrum aufzubauen – auch, weil McKennie dort nicht so richtig stattfand. Versuche, das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken, verpufften. 

Die giftigen Mainzer waren nicht sonderlich besser, hatten aber die gefährlichere Offensiv-Szene: Der abgefälschte Schuss von Daniel Brosinski rauschte am Pfosten vorbei, ehe Danny Latza die Kugel aus 20 Metern weit über das Tor jagte (28.). 

Tedesoco reagierte zur Pause, brachte Leon Goretzka für den schwachen Alessandro Schöpf und wenig später Yevhen Konoplyanka für den ebenfalls blassen Marko Pjaca (51.). Nur kurz darauf hatten die Schalker ihrer erste gefährliche Offensiv-Aktion und gingen damit aus dem Nichts in Führung. 

Caligiuri setze nach starker Vorarbeit von Bentaleb zum Solo an und zirkelte die Kugel sehenswert aus 18 Metern maßgenau ins rechte Eck (56.). Damit begann jedoch die Zitter-Partie. 

Königsblau zog sich immer mehr zurück, die 05er drängten auf den nicht unverdienten Ausgleich. Suat Serdar scheiterte ebenso an Keeper Ralf Fährmann (65., 68.) wie Levin Öztunali (84.), Bentaleb warf sich in den Abschluss von Alexandru Maxim (70.) – womit Schalke Rang zweite an diesem Spieltag nicht mehr zu nehmen ist.

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Quelle: wa.de

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