Böller und Bus-Randale

Ausschreitungen rund um das Revierderby

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Dortmunder Fans zündeten Feuerwerke vor dem Spiel

GELSENKIRCHEN - Rund um das 143. Fußball-Revierderby ist es zu Ausschreitungen gekommen. Vor dem Spiel sorgten rund 350 Dortmunder Fans bei der Anfahrt zum Stadion für Randale. In Gelsenkirchen musste das Match wegen Feuerwerkskörpern verspätet angepfiffen werden.

Das 143. Fußball-Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund hat mit fünf Minuten Verspätung begonnen. Weil im Gäste-Fanblock Feuerwerkskörper gezündet wurden, beorderte Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) beide Teams, die am Samstag um 15.30 Uhr schon bereit für den Anpfiff auf dem Rasen standen, zunächst zurück in die Kabinen der Veltins-Arena. Der Stadionsprecher forderte die BVB-Anhänger auf, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu unterlassen. Andernfalls drohe ein Spielabbruch.

Bereits vor dem Revierderby hatten mehr als 350 Dortmunder Fußballfans am Samstagmittag auf dem Weg zum Gelsenkirchener Stadion für Randale gesorgt. Nach Angaben der Polizei Gelsenkirchen durchbrachen die Fans am Bahnhof Essen West die polizeiliche Absperrung und stiegen in einen Zug. Demnach provozierten sie einen Nothalt, stiegen in einen anderen Zug, den sie aber sofort wieder verließen.

Die Fans wurden in mehreren Bussen zur Veltins Arena gebracht. Nach Angaben der Polizei Gelsenkirchen schlugen die BVB-Anhänger in zwei Bussen je eine Scheibe ein, in einem dritten Bus zündeten sie massenweise Pyrotechnik. Zunächst konnte ein Täter identifiziert werden. - dpa

Quelle: wa.de

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