Dreieinhalb Jahre Königsblau

Rakitic: Auf Schalke hatte ich die wichtigsten Jahre meiner Karriere

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Für Ivan Rakitic waren die Jahre auf Schalke die wichtigsten seiner Karriere.

In einer TV-Show hat sich Ivan Rakitic neben seiner aktuellen Situation in Barcelona auch über seine Zeit auf Schalke geäußert - und das durchweg positiv.

Hamm - Wie schnell sich ein Trend im Fußball entwickeln kann, erfährt Ivan Rakitic aktuell am eigenen Leibe. Lange war er einer der wichtigsten Strippenzieher im Spiel des FC Barcelona, doch aktuell kommt der Kroate unter Trainer Ernesto Valverde kaum zum Zug. Nur in sieben von 13 Partien in der Primera Division kam er in dieser Saison zum Einsatz, nur einmal davon stand er in der Startelf.

Eine Situation, die dem 31-Jährigen zu schaffen macht. "Wie fühlt sich meine kleine Tochter, wenn ihr das Spielzeug weggenommen wird? Traurig. Ich fühle mich genauso. Sie haben mir den Ball weggenommen - und ich bin traurig", sagte Rakitic in der TV-Sendung Universo Valdano, die von Ex-Real-Madrid-Spieler und -Trainer Jorge Valdano moderiert wird.

Rakitic: "Mit Magath war es kompliziert, aber..."

An Abschied denke er nicht: "Ich verstehe und respektiere die Entscheidungen des Trainers und des Verein. Ich habe so viel in diesen fünf Jahren hier gegeben und ich will hier weiterhin Spaß haben." Er meinte aber auch: "Ich bin 31, keine 38. Und ich fühle mich, als wäre das gerade mein bester Moment." Sollte sich seine Situation beim FC Barcelona nicht ändern, müsse er "mit den Verantwortlichen reden".

Ivan Rakitic genoss es auf Schalke vor allem, mit Raul zusammenzuspielen.

Neben seiner aktuellen Situation ging es in dem Gespräch aber auch um seine Karriere - und damit seine Zeit beim FC Schalke 04 von Sommer 2007 bis Januar 2011. Dort habe er die Möglichkeit gehabt, "mit sehr großen Spielern in einer Mannschaft zu spielen".

Als Beispiel fügte Rakitic ausgerechnet Real-Legende Raul an: "Ich habe die sechs Monate mit Raul genossen." Er hätte auf Schalke "die wichtigsten Jahre meiner Karriere" verbracht, erklärte er: "Mit Magath (Trainer-Manager Felix Magath, Anm. d. Red.) war es sehr hart und kompliziert, aber ich habe ihm viel zu verdanken."

In Sevilla fand Rakitic auch sein privates Glück

Im Januar 2011 wechselte Rakitic für 2,5 Millionen Euro von Schalke 04 zum FC Sevilla: "Ich wollte eine neue Erfahrung machen. Diese Möglichkeit gab es in Sevilla. Es ist eine besondere Stadt - und ich hatte das Glück, dort meine Frau und ihre Familie kennenzulernen. Du kannst nicht in einem fremden Land Leistung bringen, wenn du dich nicht wohl fühlst. Die Leute haben mir viel Liebe gegeben."

Im Sommer 2014 ging es dann nach Barcelona, wo er für viele überraschend zur absoluten Stammkraft wurde. Zumindest bis zur aktuellen Phase.

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Quelle: wa.de

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