Atsuto Uchida vor Comeback für Schalke

GELSENKIRCHEN - Atsuto Uchida steht beim Bundesligisten FC Schalke 04 vor dem Comeback, dafür fehlt Julian Draxler nach seiner Sperre in den nächsten beiden Partien.

Für das Auswärtsspiel an diesem Dienstag bei Werder Bremen gehört der japanische Fußball-Profi Uchida nach siebeneinhalb Monaten Bundesliga-Pause wieder zum Kader und wird wohl von Beginn an spielen. Am Samstag kam der Rechtsverteidiger ein Stunde lang in Schalkes Regionalliga-Team beim 1:1 im Derby gegen Rot-Weiss Essen zum Einsatz. "Er hat die Belastung gut verkraftet und wird gegen Bremen in den Kader zurückkehren", sagte Schalkes Trainer Jens Keller am Montag.

Seine bis dato letzte Partie für Schalke hatte Uchida am 9. Februar bestritten. Danach war er drei Monate wegen eines schweren Muskelfaserrisses ausgefallen, hatte aber mit Japan an der WM in Brasilien teilgenommen. Seit seiner Rückkehr wurde Uchida von einer Patellasehnenreizung im Knie geplagt.

Neben mindestens sechs verletzten Spielern (Höwedes, Kolasinac, Farfan, Goretzka, Santana, Giefer) fehlen in Bremen auch die beiden gesperrten Kevin-Prince Boateng und Draxler. Während Boateng (Gelb-Rot gegen Frankfurt) nur ein Spiel aussetzten muss, kann Weltmeister Draxler auch im Revierderby am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund nicht eingesetzt werden. Der Nationalspieler kam nach seiner Roten Karte (71. Minute) beim 2:2 gegen Frankfurt mit einer Zwei-Spiele-Sperre davon. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) wertete Draxlers Nachtreten am Montag als "Tätlichkeit in einem leichteren Fall". Schalke akzeptierte die Strafe.

In Bremen darüber hinaus ist der Einsatz von Marco Höger (Prellung am Sprunggelenk) und Joel Matip (Adduktorenverletzung) noch unsicher. Innenverteidiger Matip hat am Sonntag aber schon Teile des Teamtrainings mitgemacht. "Er ist auf dem Weg der Besserung", sagte Keller, dessen Team nach vier Spieltagen erst zwei Punkte auf dem Konto hat. "Wer die Tabelle sieht, weiß, wie wichtig ein Sieg für uns wäre. Wichtig wäre, mal nicht in Rückstand zu geraten", forderte der Coach mehr Stabilität in der Defensive: "In der abgelaufenen Rückrunde waren wir die Mannschaft mit den wenigsten Gegentoren und jetzt mussten wir in den bisherigen sechs Pflichtspielen fünfmal einem Rückstand hinterher laufen."

Quelle: wa.de

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