Bewegte Vergangenheit

André Breitenreiters Weg als Bundesliga-Spieler

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Breitenreiter als Spieler der Spvgg Unterhachingen.

Gelsenkirchen - Seit wenigen Tagen ist er offiziell Trainer von Schalke 04: André Breitenreiter. Wir zeigen einige seiner Stationen als Bundesliga-Spieler und seine Verbindung zum "Meister der Herzen" von 2001.

Seine fußballerischen Anfänge liegen in Hannover. Hier kam Breitenreiter bereits als 17-Jähriger für den damaligen Zweitligisten im DFB-Pokal zum Einsatz. In der dritten Runde des Wettbewerbs gelingt ihm ein Treffer gegen den Favoriten Borussia Dortmund.

1992 holt Hannover sensationell den DFB-Pokal.

Hannover bezwingt schließlich Mönchengladbach im Endspiel und holt den Pott. Es war der erste Sieg eines Zweitligisten im DFB-Pokal. Breitenreiter kam im Finale jedoch zu keinem Einsatz. Es bleibt sein einziger Titel. 

Wechsel zum HSV

1994 wechselt das Mittelfeld-Talent zum HSV nach Hamburg. Bei seinem Debut düpiert er direkt Lothar Matthäus und den großen FC Bayern München. Nach einem schönen Solo lässt er Matthäus aussteigen und versenkt die Kugel gegen den "Titan" Oliver Kahn.

Breitenreiter bezwingt den "Titan"

Wirklich in Schwung kommt seine Spieler-Karriere aber nie. Vor allem, da er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hat. Er spielt von 1997 bis 1999 beim VfL Wolfsburg. Bringt es aber nur auf 24 Einsätze und ein Tor.

Schalke-Drama 2001

Schließlich wechselt er zur Spielvereinigung Unterhaching, einen damals noch erstklassigen Club. Hier spielt er unfreiwillig eine Rolle im Schalke-Drama um den "Meister der Herzen" 2001.

Zwei Jahre lang war Breitenreiter Trainer in Paderborn.  

Unterhaching spielt im letzten und entscheidenden Spiel der Saison gegen Schalke. Breitenreiter erzielt das zwischenzeitliche 1:0 für die Oberbayern. Obwohl Schalke die Partie drehen und gewinnen kann, geht die Meisterschaft in der letzten Sekunde an den FC Bayern München. In 144 Bundesligaspielen erzielt Breitenreiter 28 Tore. Mit 18 Treffen ist er der Rekord-Bundesligatorschütze für Unterhachingen.

Karriere-Ende in der Regionalliga

Seine Karriere lässt der Mittelfeld-Spieler bei unterklassigen Mannschaften wie Kiel und Cloppenburg in der Regionalliga ausklingen.

Hier beginnt auch seine bislang steile Trainer-Laufbahn. Erste Erfolge sammelt er beim TSV Havelse. Die Mannschaft aus der Regionalliga Nord übernimmt Breitenreiter 2011 und führt sie in den DFB Pokal. Hier schocken seine Spieler den 1. FC Nürnberg, der in der ersten Runde 3:2 besiegt wurde.

SC Paderborn: Vom Tabellenführer zum Absteiger

Von 2013 bis 2015 übernimmt er die Spielleitung beim SC Paderborn. Nach dem sensationellen Aufstieg in die Bundesliga und den respektablen Leistungen der Mannschaft steht am Ende der Saison dennoch der Abstieg in die Zweitklassigkeit.

Nachdem der FC Schalke 04 einen Nachfolger für Trainer Roberto Di Matteo sucht, wird nach eingen Wochen schließlich der Wechsel von Breitenreiter bekannt gegeben. Er ist damit in der Elite der deutschen Trainer angekommen.  

Quelle: wa.de

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