Anders als Nübel und Co.

Kutucu: Schalke ist für mich keine Durchgangsstation - "weil ..."

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Ahmed Kutucu besitzt auf Schalke aktuell einen bis Sommer 2022 gültigen Vertrag.

Ahmed Kutucu zählt auf Schalke zu den Publikumslieblingen. Der gebürtige Gelsenkirchener macht den Fans nun Hoffnung, dass er es anders machen wird als Alexander Nübel.

  • Bei Schalke 04 zählt Ahmed Kutucu  zu den P ublikumslieblingen.
  • Das Schalker Eigengewächs spricht über die Bedeutung, für seinen Heimatklub zu spielen.
  • Ein Szenario wie bei Alexander Nübel schließt er für sich aus.

Gelsenkirchen - Ahmed Kutucu wäre nicht der erste Profi, der Schalke 04 als Sprungbrett für eine größere Karriere nutzt. Jüngstes Beispiel: Alexander Nübel. Der Torwart wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei den Königsblauen nicht verlängern und stattdessen ablösefrei zum FC Bayern wechseln, um sich hinter der klaren Nummer eins Manuel Neuer anzustellen.

Warum schon wieder ein Leistungsträger die Knappen verlässt? "Das weiß ich nicht", sagte der 19 Jahre junge Kutucu im Interview mit dem Sportbuzzer: "Aber jeder Fußballer hat unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen, was die eigene Karriere anbelangt."

Kutucu: "... weil ich Schalke lebe"

So wie er auch. Daher schließt der Offensivspieler, der als Schalker Eigengewächs auch zu den Publikumslieblingen gehört, aus, dass die Königsblauen nur eine Durchgangsstation für ihn sind. "Für mich nicht", beteuerte Kutucu: "Ich bin hier, ich will spielen - weil ich Schalke lebe."

Das sehen, wissen und schätzen die Anhänger so sehr an Kutucu. Der in Gelsenkirchen geborene Deutsch-Türke ist - nach Julian Draxler, Leroy Sané oder Manuel Neuer - auf dem besten Weg, zur neuen Schalker Identifikationsfigur heranzuwachsen. Er selbst bremste das Ganze jedoch ein.

Kutucu: Ein Gelsenkirchener für Schalke

"Dafür habe ich noch ein bisschen Zeit", meinte er: "Aber ich merke schon, wenn ich auf dem Platz stehe, dass die Fans wirklich komplett hinter mir stehen." Lachend fügte Kutucu, der zum Hinrunden-Abschluss gegen Freiburg erneut Argumente für einen Startelf-Elf Einsatz lieferte, an: "Dass sie bei Fehlern nicht direkt kritisch sind – da habe ich vielleicht etwas mehr Kredit."

Dabei betonte er auch, dass es als gebürtiger Gelsenkirchener etwas Besonderes sei, dafür Schalke 04 zu spielen. Das könne man sich "an sich als Nicht-Gelsenkirchener wahrscheinlich gar nicht vorstellen", erklärte der Stürmer, der nur sieben Minuten von der Arena entfernt wohnt: "Man spürt es förmlich in der Stadt, wenn es bei uns gut läuft wie aktuell – dann laufen auch die Leute alle mit einem Lächeln im Mundwinkel herum."

mg

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Quelle: wa.de

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