Torwart Wellenreuther mit starkem Debüt gegen Bayern

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MÜNCHEN - Einen besseren Rahmen für sein Bundesliga-Debüt hätte sich Schalkes Torhüter Timon Wellenreuther wohl kaum vorstellen können: Dienstagabend, Fluchtlicht, auswärts vor 75 000 Zuschauern beim Rekordmeister Bayern München.

Doch von Aufregung war bei dem erst 19-Jährigen keine Spur. "Der Torwarttrainer hat gesagt, dass Fabi verletzt ist und ich rein muss", berichtete Wellenreuther später: "Da hab ich gegrinst: 'Ja klar, mache ich gerne'."

Stolz dürfte in diesem Augenblick auch Vater Ingo Wellenreuther, Präsident des Zweitligisten Karlsruher SC, gewesen sein. Und Wellenreuther junior, der für den verletzten Fabian Giefer zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, hielt dem Druck stand, parierte stark gegen Bayerns Stürmerstar Arjen Robben, und war sowohl am Boden als auch in der Luft souverän.

"So viel Respekt hatte ich gar nicht. Ich habe mein Spiel durchgezogen, egal wer vor mir stand, ob Lewandowski vor mir stand, ob Robben vor mir stand", sagte der Debütant des Tages, nachdem Schalke ein 1:1 beim Rekordmeister geholt hatte.

Gut möglich, dass Wellenreuther, Jahrgang 1995, auch am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach (20.30 Uhr/Sky) zwischen den Pfosten stehen wird. "Ich bin sehr stolz, jetzt gespielt zu haben. So kann es weitergehen", sagte der gebürtige Karlsruher: "Das ist mein Ziel. Ich will ins Tor, ich will spielen." - sid

Quelle: wa.de

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