Vereinsleben

Bühne für exotische Sportarten

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Beim Low-T-Ball handelt es sich um eine Mischung aus Tennis und Tischtennis. Im vergangenen Jahr war diese Sportart bereits im Programm der „Sport Night“ integriert.

Lüdenscheid – Im vergangenen Jahr erfreuten sich knapp 40 Jugendliche an der ersten Auflage der „Sport Night“, ausgetragen von der Sportjugend des Kreissportbundes MK. Grund genug, die erfolgreiche Erstausgabe wieder auszutragen. In der Halle der Richard-Schirrmann-Realschule (Unterm Freihof 11a) bietet die Sportjugend am Freitagabend ab 20 Uhr dem sportbegeisterten Nachwuchs mit Parkour, Low-T-Ball und Ultimate Frisbee drei nicht alltägliche Sportarten.

„Im letzten Jahr wurde die ‘Sport Night’ wirklich gut angenommen. Uns geht es darum, den Kindern mal etwas anderes anzubieten und nicht nur die altbekannten Sportarten in den Fokus zu rücken“, erklärt die Sportjugend-Vorsitzende Alexandra Esser. Unterstützung erhalten die fünf Organisatoren um Esser von dem Team Kazuko aus Halver, das bei der Durchführung der Sportart Parkour federführend sein wird. Parkour steht bei der Sportveranstaltung im Mittelpunkt, zwei Hallendrittel werden für die immer populärer werdende Sportart zur Verfügung gestellt.

„Auf den Parkour-Kurs freue ich mich besonders. Vor allen Dingen das große Trampolin ist eine Attraktion. Parkour ist schon an sich eine große Überwindung. Darauf freue ich mich auch schon selber“, zeigt Esser bereits große Vorfreude. Bei Parkour steht die Fähigkeit des eigenen Körpers im Fokus, nur mit der eigenen Körperkraft und ohne fremde Hilfsmittel soll der Sportler von Punkt A zu Punkt B gelangen. Größtenteils wird der Sport im Freien betrieben, aber in diesem Falle wird die Halle herhalten. Im dritten Drittel wird die Halle für Low-T-Ball und Ultimate Frisbee geteilt.

Getränke stehen bereit, die Musik läuft

Auch diese beiden „Exoten“ erfreuten sich im vergangenen Jahr großer Beliebtheit. Ultimate Frisbee enthält einige Spielelemente des Basketballs und des American Footballs, Low-T-Ball „ist eine Mischung aus Tischtennis und Tennis“. Die Jugendlichen zwischen zehn und 13 Jahren dürfen bis 22 Uhr anwesend sein, die 14- bis 17-jährigen Sportler können bis 23 Uhr vor Ort sein, danach ist die Veranstaltung beendet. „Aber jeder kann kommen, wann er will. Bei uns ist das alles sehr zwanglos. Die Jugendlichen dürfen sich zwischen den Hallen frei bewegen und sind nicht auf eine Sportart festgelegt“, erklärt Esser.

Auch Getränke stehen für die Sportler zur Verfügung, sodass die drei Stunden auch gut zu überstehen sind und jeder volle Power geben kann. Im Hintergrund wird auch Musik aus den Boxen die Motivation der Sportler hochhalten. Für jeden Interessierten ist der Besuch definitiv lohnenswert, da die meisten Jugendlichen eher den Tennisschläger in die Hand nehmen oder gegen den Fußball treten. Doch Sport an sich ist sehr vielfältig – genau dies zeigt die „Sport Night“, eine Fortsetzung wäre bei guter Beteiligung auch im nächsten Jahr eine wohltuende Abwechslung und ein Farbtupfer in der MK-Sportlandschaft.

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