Zweimal Silber für LTV bei Cheerleader-Cup

16 Mädchen des Lüdenscheider Turnvereins nahmen mit den „Crazy Angels“ am A40-Cheerleader-Cup teil. Jamie Sophie Prange trat zudem allein auf die Bühne und holte die Silbermedaille.

Lüdenscheid - Vierstündiges Sondertraining am Vorwochenende, doppelte Trainingseinheiten unter der Woche – die Crazy Angels, die jüngsten Cheerleaderinnen des LTV 1861, „gingen in der Vorbereitung für den A40-Cheerleader-Cup bis an ihre Leistungsgrenzen“, so Abteilungsleiter Christian Gerdes. Mit Erfolg: Zwei zweite und zwei vierte Plätze standen am Ende des Tages auf der Habenseite der 61er.

Nur ein Wackler der dreistöckigen Abschlusspyramide in der Kategorie All Girl brachte die „Crazy Angels“ um eine weitere Treppchen-Platzierung: „Ohne den Wackler wären wir wohl auf dem zweiten Platz gelandet. Dennoch sind wir mit unseren Platzierungen mehr als zufrieden“, unterstreicht Gerdes.

Bereits um 9 Uhr am Samstagmorgen machten sich die 16 Mädchen auf den rund 70 Kilometer langen Weg in Richtung Bochum. Drei Stunden später traten sie erstmals in die ausverkaufte Lohrheide-Turnhalle. Unter den 300 Zuschauern jubelten auch 20 Eltern der Lüdenscheider Gruppierung zu: „Da herrschte natürlich den gesamten Tag eine einzigartige Stimmung. Allein deshalb hat es sich für die Mädchen schon gelohnt“, freut sich der Abteilungsleiter.

Doch nicht nur als geschlossene Gruppe präsentierten sich die verrückten Engel. Die „Angels Stunt“ belegten den zweiten, die „Crazies“ den vierten Platz in ihrer Klasse. Beide Kleingruppen setzten sich aus jeweils fünf Mädchen der „Crazy Angels“ zusammen. Für die vierte Platzierung des Tages trat die Lüdenscheiderin Jamie Sophie Prange mit einer zweiminütigen Choreographie – bestehend aus Handständen, Flick Flacks und Rollen – auf die Lohrheide-Bühne. Für ihre „super Leistung“ (Gerdes) wurde sie mit der Silbermedaille belohnt. Überreicht wurde das Edelmetall von der CDU-Europaabgeordneten Dr. Renate Sommer aus Herne. Nach der umfangreichen Siegerehrung – jede Teilnehmerin erhielt eine Medaille – wurde das Geleistete noch kurz in der Halle gefeiert. „Dann ging es aber schnell nach Hause. Nach einem Zwölf-Stunden-Tag war den Kindern die Müdigkeit nicht zu verdenken“, erinnert sich Christian Gerdes lachend. Nach den Ferien starten die Cheerleader wieder ins Training. Dann soll auch noch einmal mit Trainerin Victoria Gravou gefeiert werden. Sie fehlte beim Cheerleader-Cup wegen ihres Abiballs. Vor Ort wurde sie von ihrer Co-Trainerin Mari Pirek vertreten.

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