Fußball

Zwei Zusagen am Werdohler Riesei, ein Rückkehrer in Langenholthausen

Fußballer im Laufduell
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Ali Ozan, hier noch im RWL-Trikot, bleibt der FSV Werdohl auch in der Saison 21/22 erhalten.

Auch im märkischen Südkreis wird dieser Tage reichlich für die Zukunft geplant. Einen Rückkehrer gibt es in Langenholthausen, zwei Verlängerung in Werdohl. Und B-Ligist TuRa Eggenscheid rüstet nach.

Kreisgebiet - Einen zweiten Rückkehrer für die erhoffte Saisonfortsetzung kann der Fußball-Landesligist TuS Langenholthausen vermelden. Nach Torben Ochs, der vom Bezirksligisten SF Hüingsen nach einem halben Jahr zum Düsterloh zurückkehrt, schließt sich auch Torhüter Sebastian Beutler wieder dem Team von Trainer Uli Mayer an.

Der Keeper, Bruder des TuS-Mittelfeldspielers Dominik Beutler, war ebenfalls erst im Sommer zum Staffel 8-Bezirksligisten Geisecker SV gewechselt – auch weil der Weg dorthin von seinem Wohnort Holzwickede aus deutlich kürzer ist. Der Reiz der Landesliga scheint diesen Vorteil aber ausgestochen zu haben. Mit Beutler verfügt der TuS neben Routinier Markus Grete und Talent Martin Klima künftig somit über einen dritten Torhüter.

Mitte Dezember wurde beim abstiegsbedrohten Fußball-Landesligisten FSV Werdohl mit der Zusage von Trainer Manuel Sander die wichtigste Personalie mit Blick auf die Saison 21/22 geklärt, inzwischen gibt es am Riesei auch die ersten Zusagen aus dem Kreis der Spieler. Wie Sportchef Carsten Minker mitteilte, haben Verteidiger Dario Loggia und Mittelfeldspieler Ali Ozan, der im vergangenen Sommer vom Werdohler Ligarivalen Rot-Weiß Lüdenscheid zur FSV gewechselt war, für eine weitere Serie zugesagt.

Zwei Zusagen am Werdohler Riesei, ein Rückkehrer in Langenholthausen

Es sind die ersten Zusagen aus den eigenen Reihen, weitere Gespräche werden in dieser Woche geführt. Ziel der FSV-Verantwortlichen ist es, eine eine möglichst schlagkräftige Mannschaft für die Spielzeit 21/22 aufzubauen. Eine Mannschaft, die dann höchstwahrscheinlich in der Bezirksliga spielen wird.

„Wenn die 50-Prozent-Regelung zum Tragen kommt, ist der Klassenerhalt wohl nicht mehr zu meistern, davon gehen wir aus“, hatte Minker angesichts der Zwischenbilanz von null Punkten und bereits acht Zählern Rückstand zum rettenden 13. Platz bereits Mitte Dezember gesagt.

Baris Moumin hat sich derweil beim Fußball-A-Kreisligisten Türkischer SV Lüdenscheid zum Jahresende abgemeldet. Der Routinier stehe, so TSV-Coach Yusuf Karaman, vor einem Wechsel zum Kreisliga-B-Spitzenteam TuRa Eggenscheid. Am Dickenberg bestätigt man Gespräche mit dem vielseitig einsetzbaren Freistoß-Spezalisten Moumin, Vollzug vermeldet TuRa-Fußballchef Özgür Kara aber noch nicht.

Baris Moumin verlässt den TSV Lüdenscheid

Dafür haben die Eggenscheider zwei andere Zugänge für die Restserie: Nach nur einem halben Jahr kehrt Fatih Ücüncü zu den TuRa-Kickern zurück. Ücüncü hatte sich im Sommer 2020 zum TSV Lüdenscheid verabschiedet, nun soll der Sechser aber wieder am Dickenberg die Fußballschuhe schnüren.

Dazu steht auch Abdullah Alsouda wieder zur Verfügung – Alsouda war im Sommer 2020 nach Dortmund gewechselt, hatte für seinen neuen Verein aber kein einziges Spiel bestritten und so direkt vor dem Lockdown im Dickenberg-Derby gegen Polonia sein Comeback für Eggenscheid gegeben.

Mit diesen personellen Ergänzungen soll Trainer Dino Minacapilli den so gut gestarteten Tabellenzweiten (bisher acht Spiele, acht Siege) in der Restserie im Frühjahr in die Kreisliga A führen.

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