Droste holt Defensiv-Duo

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Der Ex-Werdohler Dominik Nohl wechselt zum TuS Langenholthausen.

Langenholthausen -  Der Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga 4 ist vorzeitig geschafft – nun gilt es für den TuS Langenholthausen auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Mannschaft an den Start zu bringen. Mario Droste gab gestern die Verpflichtungen von Dominik Nohl und Christoph Dahme bekannt.

Der 28-jährige Defensiv-Allrounder Nohl kommt vom A-Liga-Meister TuS Plettenberg, war zuvor auch für die FSV Werdohl und RW Lüdenscheid aktiv. Die Innenverteidigung gilt als Nohls Lieblingsposition, laut Droste ist er jedoch auf allen anderen Positionen in der Hintermannschaft einsetzbar. „Er wird uns mit Sicherheit weiterhelfen“, ist der Noch-Trainer und künftige Sportliche Leiter der Langenholthausener überzeugt.

Der 31-jährige Dahme kommt vom Arnsberger A-Ligisten TuS Müschede, wo er seit vielen Jahren fester Bestandteil war. Sein Einsatzgebiet ist ebenfalls die Defensive, vornehmlich die Außenverteidigung. Dahme ist vor Kurzem nach Balve gezogen und kam so in Kontakt mit Droste.

Der designierte Sportchef zeigte sich zufrieden mit den Transfers. „Wir haben damit schon an den Schrauben gedreht, wo es fehlt“, äußerte Droste. Gemeinsam mit dem neuen Spielertrainer Michael Erzen, der vom Oberligisten Hammer SpVg an den Düsterloh wechselt, habe der Verein damit „drei Hochkaräter“ verpflichtet, so der Coach weiter. Allerdings sind die Personalplanungen damit noch nicht abgeschlossen. Der TuS ist auf der Suche nach einem Ersatz für Torhüter Nils Langwald, dessen Wechsel zum Westfalenliga-Absteiger SV Hohenlimburg bereits seit Februar beschlossene Sache ist. Ferner soll noch ein Mittelfeldspieler den Weg nach Langenholthausen finden.

Als weitere Abgänge stehen bislang Dominik Scherner (SF Hüingsen), Dennis Bonevski (TuS Plettenberg) und Ismet Keklik (SV Affeln) fest. Zudem ist der Verbleib von Routinier Christian Maas, der mit Staffel 5-Bezirksligist RW Lüdenscheid in Verbindung gebracht wird, ungewiss.

Derweil hat Drostes Elf das 4:4-Unentschieden gegen den TuS Warstein am vergangenen Sonntag teuer bezahlt. Christopher Reddig zog sich in der Begegnung einen Außenbandriss im Knöchel zu. Bei Torjäger René Weißbach steht die finale Diagnose zwar noch aus, doch nach Drostes Eindrücken deutet auch bei dem Winter-Neuzugang (20 Tore) alles auf einen Bänderriss im Sprunggelenk hin. Christian Müller

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