Zwei Medaillen für LTV-Fechterinnen

Marie Courouble (links) wurde NRW-Vizemeisterin.

Dortmund -     Eine Silber- und eine Bronzemedaille sicherten sich die Fechterinnen des LTV 61 bei den NRW-Damendegen-Meisterschaften am Wochenende in Dortmund.

Marie Courouble verlor bei den Juniorinnen erst im Finale äußerst knapp, Henrike Enders scheiterte bei den Aktiven im Halbfinale.

Courouble war schon am Samstag bei den Aktiven dabei, ging neben ihren Lüdenscheider Mannschaftskameradinnen Enders und Lea Marie Geisbauer auf die Planchen im Sportzentrum des TSC Eintracht Dortmund. Die Vorrunde, bei der 50 Fechterinnen antraten, überstand Enders fehlerlos. Geisbauer patzte ein- und Courouble zweimal. Während Enders und Geisbauer im 64er-K.o. ein Freilos für die erste Runde hatten, musste Courouble direkt antreten. Die Lüdenscheiderin traf hier auf eine weiteren Schützling von LTV-Trainer Wojciech Mróz, die TSC-Fechterin Franka Weltjen. Marie Courouble konnte ihre Gegnerin sicher auf Distanz halten, gewann 15:10. Gegen die Kölnerin Catalina Scholt sollte die Bergstädterin dann kein effektives Mittel finden. Nach einem 8:15 schied Marie Courouble auf Rang 25 aus. Nicht viel weiter sollte auch Leah Marie Geisbauer, die gegen die Solingerin Annika Seher 6:15 unterlag und Rang 20 belegte.

Sowohl Scholt als auch Seher kreuzten allerdings noch die Klingen mit der Werdohlerin Henrike Enders. Die dritte LTV-Degenfechterin hatte ihr erstes K.o.-Gefecht gegen Emily Schulte (Essen) nach zähem Beginn sicher 15:10 gewonnen. Danach fertigte sie Seher mit 15:9-Treffern ab, warf Scholt mit einem 15:8 aus dem Turnier. Eine weitere Solingerin wartete im Halbfinale: Gegen Simone Keimburg begann Enders sehr sicher, konnte sich mit drei Zählern absetzen. Keimburg konterte, zur Pause stand es 10:10. Anschließend fielen die Treffer immer im Wechsel bis zum 14:14. Schließlich hatte die spätere Vizemeisterin die besseren Nerven und setzte den Siegtreffer. Somit hieß es Bronze für Henrike Enders. Mit den Plätzen drei, 20 und 25 waren die LTV-Fechterinnen die drei besten Westfälinnen im Feld.

Am Sonntag stand der NRW-Vergleich der Juniorinnen auf dem Plan. Jasmin Nagler vom LTV, mit wenig Erfahrung ins Turnier gestartet, blieb ohne Sieg und schied nach einem 4:15 in der ersten K.o.-Runde gegen Noa Cosima Goedejohann (Leverkusen) auf Rang 55 unter 58 Teilnehmerinnen aus. Marie Courouble hatte zwar leichte Startschwierigkeiten im Vorlauf und gab ein Gefecht ab. Nach der Vorrunde auf Rang zwölf gesetzt, ging die Bergstädterin ohne Freilos ins 64er-K.o.

Hier deklassierte die A-Jugendliche eine Gegnerin nach der anderen: Melissa Wilke (Hagen) 15:5, Shari Weinholz (Solingen) 15:6 und Carolina Schumacher (Leverkusen) 15:5. Mehr Widerstand leistete Lisa Marie Odenthal (Rheydt), die die Lüdenscheiderin 15:10 besiegte. Im Halbfinale gegen Gala Hess (Aachen) kämpfte sich die Bergstädterin mit 15:14-Treffern ins Finale. Hier wartete die Essener Degenspezialistin Fiorina Makhovska. Im ersten Drittel lag die Bergstädterin mit zwei Treffern zurück, konnte aber im zweiten Drittel 13:12 in Führung gehen. In der letzten Minute beim Stand von 14:14 überraschte die Essenerin Courouble mit einem Fußtreffer und holte sich den Sieg.

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