Eishockey

Alex Blank vor seiner DEL-Premiere

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Zwei Heimspiele warten am Freitag und am Sonntag auf Alexandre Grenier und die Iserlohn Roosters.

Iserlohn – Gut gelaunt erschien Jason O’Leary am Donnerstagmittag zum üblichen Pressegespräch. Nach einer Woche Pause für die Mannschaft war der Coach der Iserlohn Roosters mit den Leistungen in den Übungseinheiten in dieser Woche sehr zufrieden.

„Wir hatten zwar zu Beginn einige Spieler, die noch ein wenig krank waren, aber die sind am Wochenende voll einsatzfähig. Die Arbeitsleistung und die Konzentration auf die anstehenden beiden Heimspiele waren gut, sodass wir intensiv trainieren konnten“, sieht der Coach sein Team bestens vorbereitet auf das am Freitag anstehende Duell gegen Spitzenreiter Red Bull München (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) und für das Westderby am Sonntag an gleicher Stelle gegen die Krefeld Pinguine (16.30 Uhr).

Personell fehlen den Iserlohnern dennoch die Alternativen, denn für gleich vier Spieler ist die Saison schon beendet. Marko Friedrich, Mike Hoeffel und Daine Todd fallen verletzungsbedingt aus, Alex Grenier wurde zu Lausanne HC in die Schweiz bis zum Saisonende abgegeben.

Dazu kommt, dass Chris Rumble nach dem letzten Spiel vor der Pause gegen Nürnberg für ein Foul für drei Begegnungen gesperrt wurde und somit den Sauerländern am Wochenende und auch am Dienstag in Berlin noch fehlen wird. Hinter dem Einsatz von Andreas Jenike steht ein Fragezeichen, allerdings aus einem erfreulichen Grund: Der Torhüter steht kurz davor Vater zu werden, und dies könnte bereits an diesem Wochenende passieren. Deshalb ist es ein wenig beruhigend, dass Jake Weidner nach seinem krankheitsbedingten Ausfall vor der Pause wieder fit ist, wie auch Ryan O’Connor, der nach seiner Verletzung am Freitag ins Team zurückkehren wird.

Schaut man auf die erste Begegnung gegen München am Seilersee zurück, dann stand mit Jonas Neffin ein Mann im Mittelpunkt, der bei seiner DEL-Premiere zum Matchwinner avancierte. Ein ähnliches Eishockey-Märchen könnte sich am Abend wiederholen, denn gegen den Tabellenführer wird wohl der 18-jährige Alex Blank, Sohn von Ex-Roosters-Spieler Boris Blank, seine Premiere in der DEL feiern. „Wir werden ihn behutsam aufbauen und nach den ersten Einsätzen schauen, wie er sich auf diesem Niveau schlägt“, meint Jason O’Leary, der den Nachwuchsmann aus der eigenen DNL2-Mannschaft im vierten Sturm vorsieht.

Am Sonntag haben die Roosters dann die Möglichkeit, im Westderby näher an den Tabellenzwölften aus Krefeld heranzurücken, der drei Punkte mehr auf dem Konto hat. Nach den vielen Turbulenzen rund um die drohende Insolvenz wollen auch die Pinguine in den letzten Hauptrundenpartien noch möglichst viele Punkte sammeln. In Iserlohn ist ihnen das in dieser Saison ja bereits schon einmal geglückt. Die Sauerländer haben also durchaus noch eine Rechnung zu begleichen, und den Fans dürfte ein Heimsieg im Derby ebenfalls gut tun.

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