Zukunft der FSV Werdohl II ist weiter ungewiss

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In der vergangenen Saison stieg die Werdohler Reserve aus der Bezirksliga 4 ab. Wie es mit dem Team weitergeht, bleibt fraglich.

Werdohl - Spielt sie, oder spielt sie nicht? Diese Frage beschäftigt seit Wochen die Vereine im Lüdenscheider Fußball-Kreisoberhaus. Sie – das ist die zweite Mannschaft der FSV Werdohl, die nach dem Abstieg aus der Bezirksliga am 16. August am Riesei gegen den ebenfalls abgestiegenen SC Lüdenscheid um Punkte spielen soll.

So jedenfalls will es der Spielplan, so wollen es auch FSV-Vorsitzender Thomas Dinter und Sportchef Carsten Minker. Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart aber ist noch immer nicht klar, ob die Werdohler tatsächlich eine Mannschaft ins Rennen schicken werden. Schicken können.

„Natürlich ist die Situation nicht befriedigend. Aber ich kann nur das wiederholen, was ich schon vor einigen Tagen gesagt habe. Unser Ziel ist es, mit der zweiten Mannschaft in der A-Liga anzutreten. Und es besteht auch die Möglichkeit, dass das klappt, obwohl sich die Suche nach Personal als extrem schwierig darstellt“, betont Carsten Minker. Seit vielen Wochen führt der FSV-Sportchef mal gute, mal weniger gute Gespräche mit potenziellen Kandidaten. Auch mit einem möglichen Spielertrainer steht er im engen Kontakt. Ob das aber reicht, um eine Mannschaft an den Start zu bringen, die im Kreisoberhaus bestehen kann und nicht Woche für Woche abgewatscht wird, ist fraglich. Am Riesei fanden in den vergangen Wochen Sichtungstrainings statt, um taugliches kickendes Personal für die Reserve zu akquirieren. Die Ausbeute: dürftig.

„Für erste und zweite Mannschaft stehen bei uns aktuell 28 Jungs auf der Spielberechtigungsliste“, sagt Carsten Minker. Das dürfte für eine zweite Mannschaft nicht reichen. Doch noch bemühen sich Dinter und Minker weiter um Spieler für die FSV-Zweite, werden auch im eigenen Altherrenbereich mit dem einen oder anderen Routinier Gespräche führen. „Die Hoffnung ist immer noch da, dass wir das hinbekommen“, sagt Carsten Minker.

Sollte die FSV trotz der Bemühungen letztlich doch keine zweite Mannschaft an den Start bringen, wäre die Werdohler Reserve als Phantomteam erster Absteiger der neuen Serie und hätte in der Spielzeit 2016/17 einen Platz in der B-Liga sicher. Die anderen 15 Mannschaften der Liga hätten während der Saison dann jeweils zwei spielfreie Wochenenden. Und der SC Lüdenscheid eine Woche länger Zeit, um sich auf die Rückkehr ins Kreisoberhaus vorzubereiten.

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