Eishockey, DEL

Zu wenig Ertrag in Überzahl: Roosters verlieren in Berlin 2:5

Roosters zweikampf Eishockey
+
Die Roosters unterlagen in Berlin 2:5.

Unterm Strich ging die Niederlage in Ordnung: Die Iserlohn Roosters verloren beim Topteam Eisbären Berlin am Sonntagnachmittag 2:5 (1:1, 0:1, 1:3).

Berlin – Auch im zweiten Anlauf gab es für die Iserlohn Roosters bei den Eisbären Berlin nichts zu holen. Das Team von Brad Tapper unterlag gegen den Tabellenführer unterm Strich verdient 2:5 (1:1, 0:1, 1:3).

Die Sauerländer waren noch gar nicht so richtig in der Hauptstadt angekommen, da klingelte es schon zum ersten Mal im Kasten von Torhüter Andreas Jenike. Pföderl passte den Puck von hinterm Tor zwischen die Bullykreise, Marcel Noebels zog freistehend trocken ab zur 1:0-Führung der Hausherren (2.).

Die Gäste brauchten einen Moment, waren aber dann bei ihrer ersten guten Konterchance hellwach. Philip Riefers entschied sich, nicht auf den mitgelaufenen Whitney zu passen, sondern selbst den Abschluss zu suchen. Niederberger rutschte der Puck durch, der Roostersverteidiger schob ihn im Nachsetzen über die Linie (1:1, 5.).

Zu wenig Ertrag in Überzahl: Roosters verlieren in Berlin 2:5

Die Begegnung blieb im ersten Durchgang schnell und spannend. O’Connor scheiterte an Niederberger, während auf der Gegenseite nur Sekunden später Reichel nur den Außenpfosten traf (8.). In Unterzahl stand Iserlohn sicher, ließ Berlin nicht zur Entfaltung kommen. In Überzahl war gerade bei 5:3-Situationen mehr drin als die wenigen Schüsse auf das Eisbären-Gehäuse. Zuvor hatte Bailey aber noch die Riesenmöglichkeit zur Führung für die Waldstädter, als er bei einem 3:1-Konter zu hoch zielte (14.). Die Roosters hatten sich jedenfalls das Unentschieden nach 20 Minuten redlich verdient.

Im Mittelabschnitt ging es in den Special-Teams erst einmal so weiter wie in Drittel eins. In Unterzahl präsentierten sich die Roosters geordnet, aggressiv und kämpferisch, in Überzahl dagegen zu lethargisch und ideenlos. Zumindest Casey Bailey sorgte mit seinem Direktschuss aus kurzer Distanz für Gefahr (24.).

Doch gerade als es den Anschein erweckte, dass die Gäste so halbwegs alles im Griff zu haben schienen, wechselte die Verteidigung im eigenen Konter das Personal – dies nutzte der Tabellenführer gnadenlos aus. Sutters Schuss lenkte Niederberger mit dem Schoner in die Mitte, Zach Boydchuk nahm alleine Fahrt auf. Sein Handgelenkschuss in den Winkel war für Jenike nicht zu halten (27.). Im Anschluss blieb Berlin am Drückerund kam immer wieder aus aussichtsreichen Positionen zum Torabschluss. Der Rückstand mit nur einem Treffer war nach dem zweiten Drittel aus Gästesicht schmeichelhaft.

Hoffnung nach Whitneys Treffer zum 2:4

Wie schon im ersten Durchgang erwischten die Hausherren auch im letzten Abschnitt den besseren Start: McKiernan zog vom Bullypunkt ab und traf in die lange Ecke zum 3:1 (42.). Die kalte Dusche für die Sauerländer, die irgendwie auch im Schlussdrittel nicht richtig in die Gänge kamen. Dies hatte zur Folge, dass die Eisbären den Sack zumachten, denn nur wenig später traf auch noch Deprés mit seinem ersten Saisontreffer zum 4:1 und damit zur Vorentscheidung (48.).

Zwar keimte noch einmal ein Fünkchen Hoffnung auf, nachdem zunächst Bailey den Pfosten getroffen hatte und kurz darauf Whitney auf 2:4 verkürzte (57.), doch als die Iserlohner erneut den Torhüter aus dem Kasten nahmen, setzte Boydchuk mit seinem Treffer zum 5:2 ins leere Tor den Schlusspunkt unter eine Partie, in der sich letztendlich die hohe Qualität der Berliner durchgesetzt hatte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare