Bittere Heimpleite für die HSV

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So sehr sich Björn Traumüller (rechts) und seine Teamkollegen von der HSV Plettenberg/Werdohl auch mühten, am Ende behielt Oberaden am Riesei hauchdünn die Oberhand.

Werdohl - Zum Schluss fehlte auch ein Quäntchen Glück. Letztlich aber wogen die Handicaps des Handball-Verbandsligisten HSV Plettenberg/Werdohl im Heimspiel am Riesei gegen SuS Oberaden zu schwer. Hauchdünn mit 24.25 (9:13) mussten die Ziel-Schützlinge die Zähler dem Gast überlassen.

Nach einem so knappen Ausgang hatte es über weite Strecken der Partie nicht unbedingt ausgesehen. Denn die HSV hatte durch Grippeerkrankungen von Michel Lengelsen und Marc Bardischewski während der Woche viel Substanz verloren, Markus Bluhm war nach langer Verletzungspause noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.

Der Gast aus dem Tabellenkeller übernahm dann gegen eine ordentliche HSV-Deckung nach dem ausgeglichenen Beginn (7:7, 14.) auch das Kommando. Vor allem, weil die Gastgeber offensiv zu viele Chancen liegen ließen und dann über 7:10 (21.) deutlich zur Pause in Rückstand gerieten (9:13).

Auch nach Wiederbeginn schienen die Gäste beliebig auf Erfolgskurs, hatten beim 10:15 und 12:17 vor der Minuskulisse am Riesei gar eine Fünf-Tore-Führung vorgelegt.

Die Ziel-Truppe resignierte aber nicht und gewann nach dem 14:18 (39.) – gestützt auf einen nun herausragende Deckungsvorstellung – neuen Biss: Bluhm verkürzte per Doppelschlag auf 16:18. Beim 20:20 gelang Scheerer (47.) der erste Ausgleich nach dem 7:7, Scheuermann (49.) war die HSV gar in Führung. Doch Rossfeld glich prompt für SuS aus und dann gewann der Gast die Oberhand zurück, hatte sich beim 25:23 in der 59. Minute wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung herausgearbeitet. 59 Sekunden vor Schluss verkürzte Pierre van der Hurk nochmals.

Ballbesitz für Oberaden, das eine Auszeit nahm und die Uhr geschickt herunterspielte, letztlich aber doch zu früh durch Linkshänder Bastian Stennei abschloss, der an HSV-Keeper Meckel scheiterte. Letzte Chance für die HSV, letzter Wurf durch Lengelsen zwei Sekunden vor Schluss. Doch auch SuS-Keeper Massat parierte – 24:25, die Punkte gingen nach dem unterhaltsamen Duell nach Oberaden.

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