Wolfgang Rummeld einstimmig im Amt bestätigt

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Wurde als Jugendwart bestätigt und zählt mittlerweile zu den dienstältesten Mitgliedern des westfälischen Verbands-Leichtathletik-Ausschusses: der Werdohler Wolfgang Rummeld.

Kreisgebiet - Das war ein großer Vertrauensbeweis. Auf der Jugendwarte-Tagung im SportCentrum Kamen/Kaiserau wurde das bewährte Führungstrio um den Werdohler Wolfgang Rummeld (Jugendwart), Lara Dietz (Jugendwartin) und Heiner Meyer (Schulsportbeauftragter) einstimmig wiedergewählt.

Bestätigt werden müssen sie allerdings noch durch den FLVW-Verbandstag am 4. Juni 2016 in Gütersloh. „Es kommen in den nächsten Jahren schwierige Aufgaben auf uns zu. Daher möchte ich mich weiter mit voller Kraft für die westfälische Leichtathletik engagieren“, erklärte Rummeld. Der 66- jährige Werdohler zählt inzwischen zu den dienstältesten Mitgliedern des westfälischen Verbands-Leichtathletik-Ausschusses (VLA). Seit 1993 übt er das Amt des westfälischen Jugendwartes aus, zuvor war er bereits sieben Jahre westfälischer Schülerwart.

Im kommenden Jahr stehen große Aufgaben an: So finden mit den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften, den Deutschen Crossmeisterschaften und den Deutschen U23-Meisterschaften gleich drei hochkarätige Titelkämpfe in Westfalen statt.

Bei einer Analyse der abgelaufenen Saison zeigte sich Rummeld allerdings nicht zufrieden. „Wir sind 2015 schlechter gewesen als 2014. So haben wir bei den deutschen U20/U18-Meisterschaften 2014 in Bochum noch zehn Titel gewonnen. In diesem Jahr waren es lediglich fünf,“ befand der westfälische Jugendwart.

Licht und Schatten in Köln

Licht und Schatten gab es für die westfälischen Leichtathleten bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Köln. Vier Titel mit zum Teil hervorragenden Leistungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der FLVW in einigen Disziplinen nur schwach oder überhaupt nicht vertreten war.

„Wir haben allerdings kein Athleten-, sondern ein Trainer-Problem, denn in einigen Disziplinen fehlen uns einfach die entsprechenden Fachleute,“ resümierte Rummeld. Auch bei den diesjährigen Westfalenmeisterschaften setzte sich der Trend der letzten Jahre fort. So wurden in den Bereichen U20, U18 und U16 die Teilnehmerfelder mit zunehmendem Alter immer kleiner.

Die Kreis-Jugendwarte plädierten zudem eindeutig dafür, im Jugendbereich weiter Westfalen- und nicht NRW-Titelkämpfe bei den U20/U18-Meisterschaften sowie bei den Mannschaftsmeisterschaften durchzuführen. Damit will man den Jugendlichen lange Anreisewege ersparen.

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