Wintercup: VfB Altena in der „Todesgruppe“

Der VfB Altena um Dominik Franz (links) sieht sich in der „Todesgruppe 4“ gleich zwei Landesligisten gegenüber. Foto: Müller

Kreisgebiet -  Drei Bewerber aus dem Fußballkreis Lüdenscheid und zwei Teams aus Balve treten am Sonntag die Fahrt zur Sporthalle Große Wiese in Hüsten an – und wer von ihnen die Gruppenphase übersteht, kann sich gleich den Sonntag, 31. Januar, im Kalender rot anstreichen.

Denn sollte aus dem Quintett FSV Werdohl, TuS Langenholthausen, VfB Altena, TuS Herscheid und SuS Beckum, das sich für den Regionalcup beim Wintercup 2016 qualifiziert hat, eine Mannschaft mindestens Platz zwei in der Gruppe und damit die Doppel-K.o.-Runde erreichen, ist für sie die Fahrt zum Supercup Ende des Monats in Sundern gebucht.

Den Beckumern und Herscheidern beschert der Spielplan in Gruppe 1 ein Zusammentreffen mit zwei weiteren Kreisligisten. TuS-Spielertrainer Christopher Birkelbach schiebt dabei die Verantwortung fürs Weiterkommen eher von seinem Team weg: „Beckum ist Gruppenerster geworden und Bachum/Bergheim auch. Die Gruppe ist genau so schwer, wenn nicht noch schwerer, als eine mit drei Bezirksligisten.“ Björn Bömer (verletzt) wird durch Kim Pierskalla ersetzt, als Standby-Spieler fahren Erik Brunßen und Sevdat Karadalan mit. Die Herscheider bestreiten gleich das erste Spiel des Regionalcups gegen den SV Bachum/Bergheim (11 Uhr).

Beckums Coach Thomas Cordes erwartet bei allen vier Teams in der Gruppe viel Euphorie, als Kreisligist überhaupt den Sprung zum Regionalcup geschafft zu haben. „Vom Papier her haben wir Losglück“, meint der Balver und gibt das Weiterkommen als Ziel aus. Gegenüber der Vorwoche ist Sebastian Reck neu dabei.

Marcus Brüll fällt mit Schlüsselbeinbruch aus

Landesligist FSV Werdohl hat in der Vorrunde in Plettenberg auch die Schattenseiten der Hallensaison leidvoll erleben müssen: Defensiv-Allrounder Marcus Brüll zog sich in der Vier-Täler-Stadt einen Schlüsselbeinbruch zu und muss ungefähr sechs Wochen pausieren. „Aber wenn wir schon dabei sind, wollen wir auch eine Runde weiter kommen“, geht FSV-Trainer Manuel Sander die Aufgabe in Hüsten trotzdem optimistisch an. In Gruppe 2 bekommt es das Team vom Riesei mit Langenholthausen, Holzpfosten Schwerte und dem VfK Iserlohn zu tun – eine Zusammenstellung, die Michael Erzen entgegen kommt. „Es wird nicht einfach, aber das sind alles Mannschaften, die auch gut Fußball spielen. In der Vorrunde haben wir unser bestes Spiel auch gegen Langscheid/Enkhausen gemacht“, hofft der Langenholthausener Spielertrainer auf technisch gute Partien. Neu im Kader des Bezirksligisten ist am Sonntag Sebastian Rosbach.

Mit Titelverteidiger SSV Meschede und dem SV Attendorn gleich zwei Landesligisten als Gegner für A-Ligist VfB Altena: Da musste Fitim Zejnullahu erst einmal schlucken. „Wir wollen in der sogenannten Todesgruppe 4 das Bestmögliche erreichen“, sagt der Trainer des VfB, der seinen Kader gegenüber der Vorrunde in Balve um Tim Dlugolentzki ergänzt.

Die Gruppen

Gruppe 1: SV Bachum/Bergheim, TuS Herscheid (beide A-Liga), SuS Beckum, SG Wenholthausen/Reiste (beide B-Liga); Gruppe 2: FSV Werdohl (Landesliga), VfK Iserlohn, TuS Langenholthausen (beide Bezirksliga), Holzpfosten Schwerte (A-Liga); Gruppe 3: SV Hüsten 09, TuS Sundern, SSG Ense Nordenbeck (alle Bezirksliga), Siegener SC (A-Liga); Gruppe 4: SV Attendorn 04, SSV Meschede (beide Landesliga), RW Unna, VfB Altena (beide A-Liga)

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