Auch Rizzi wird wieder ein Thema bei Rot-Weiß

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Nicht immer zimperlich ging’s im Hofbach-Stadion im Duell zwischen Mark Sattler und Selcuk Özer zu.

Lüdenscheid -  „Ich bin sehr zufrieden“, zog Rot-Weiß Lüdenscheids Bezirksligatrainer Robert Krumbholz nach dem 3:2-Erfolg seiner Schützlinge bei der bisherigen „Mannschaft des Jahres“ – fünf Siege in fünf Spielen –, dem VfL Klafeld-Geisweid, ein überaus positives Fazit nach der zweiwöchigen Spielpause.

Von Jörg Hellwig

Eine Pause, die RWL freilich gut getan hatte, denn die Bergstädter konnten im traditionsreichen Hofbach-Stadion wieder auf die Rekonvaleszenten Lars Scheerer und Timo Sommer zurückgreifen.

„Beide haben unserem Spiel sehr gut getan“, befand nicht nur der Trainer, „wir waren über unsere Pässe aus dem Mittelfeld viel gefährlicher als in den Spielen zuvor und hatten mehr Möglichkeiten.“ Nicht geklappt hatte es allerdings mit dem ebenfalls vorgesehenen Comeback von Marco Carbotta: Der „Dritte“ aus dem verletzten Kreativ-Trio hatte sich vom Abschlusstraining erneut mit Verdacht auf eine Bänderschädigung vorzeitig wieder verabschieden müssen und bleibt damit Saisonpechvogel der Bergstädter.

Dafür erwartet Krumbholz in dieser Woche nun auch Winterpausen-Neuzugang Piero Rizzi zum Trainingseinstand am Nattenberg, nachdem sein Sportverbot wegen einer hartnäckigen Leistenverletzung nun endlich aufgehoben wurde. „Wir werden Piero behutsam wiedereingliedern und aufbauen. Vielleicht kann er in zwei bis drei Wochen schon eine personelle Alternative bilden“, freut sich Krumbholz auf die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Hellas-Kapitän.

Vorerst konzentriert er sich aber auf die beiden Partien gegen Drolshagen und die Werdohler Reserve. Denn das Wochenende hat gezeigt, wie wichtig der „Dreier“ aus Geisweid war: Da auch Weißtal beim Debüt des neuen Trainer Alfonso Rubio Doblas gewann, beträgt der Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz nach wie vor sechs Zähler. „Deshalb möchte ich nach Möglichkeit auch aus den beiden nächsten Spielen sechs Punkte holen, denn das Mittelfeld der Tabelle liegt so eng zusammen, da möchte ich so schnell wie möglich noch etwas mehr Distanz nach unten bekommen“, will der Rot-Weiß-Trainer die Weichen in Richtung Zukunftssicherheit so früh wie möglich stellen, um entsprechend die Planung für die Spielzeit 14/15 in Angriff nehmen zu können.

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