Rang zwei für Brockmann beim Bergzeitfahren

In Schmallenberg feierte Jens-Christian Brockmann den Sieg in seiner Altersklasse und wurde Zweiter in der Gesamtwertung.

Wiblingwerde -  Der für den TV Jahn Siegen startende Radsportler Jens-Christian Brockmann hat am vergangenen Samstag beim Bergzeitfahren der Radsport Grafschaft in Schmallenberg den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt.

Die 6,2 km lange Strecke, die nach recht flachen drei Auftaktkilometern zum Abschluss einen Durchschnitt von rund neun Prozent Steigung aufwies, bewältigte der Pedalero aus Wiblingwerde in 12:31,2 Minuten. Lediglich Lokalmatador Anselm Wüllner, der auf der Heimatstrecke letztlich seinen Vorteil ausspielen konnte, war noch schneller (11:46,8) im Sattel. „Zunächst hatten wir Rückenwind, nach einer scharfen Rechtskurve begann der Anstieg und durch den dann aufkommenden Gegenwind, die wechselnden Steigungsprozente und die engen Straßen und Wirtschaftswege fiel es mir schwer, meinen Rhythmus zu finden“, schilderte Brockmann seine Renneindrücke. Insbesondere der Abschlusskilometer, auf dem knapp die Hälfte der insgesamt 220 Höhenmeter absolviert werden mussten, entpuppte sich nicht zuletzt auch wegen der tropischen Temperaturen als echte Strapaze. Echtes Tour-Feeling entstand zum Finale, da alle 100 Meter der Abstand bis zum Ziel angezeigt wurde. „Dieser Kilometer war außerordentlich schwer, zog sich in die Länge und obwohl ich völlig am Limit war, hatte ich das Gefühl, bei diesen Steigungsprozenten unter Wettkampfbedingungen sonst schneller fahren zu können“, so Brockmann, der neben dem zweiten Platz in der Gesamtwertung noch den Sieg in seiner Altersklasse einfuhr.

Samstag „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring

Am kommenden Samstag startet der Rennradler für das Team Strassacker bei „Rad am Ring“. Beim Kurs auf dem rheinland-pfälzischen Nürburgring wartet die sogenannte „Grüne Hölle“ auf Brockmann und seine Teamkollegen. Vom legendären „Karussell“ bis zur „Hohen Acht“ muss ein Anstieg mit bis zu 17 Prozent Steigung bewältigt werden. Spätestens hier wird jedem klar, warum die Nordschleife ihren diabolischen Kosenamen bekommen hat. „Wir werden uns für die Mannschaft eine gute Renntaktik überlegen, wollen im Gesamtklassement weit vorne landen. Ich hoffe, dass ich am Anstieg die Kletterqualitäten für das Team einbringen kann“, äußert der Sauerländer. Beim zum „German Cycling Cup“ gehörenden „Rad am Ring“ werden insgesamt rund 150 Kilometer mit 3000 Höhenmetern gefahren, die Nordschleife müssen die Fahrer insgesamt sechs Mal bewältigen.

Nico Schwarze

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