FSV Werdohl düpiert im Westfalenpokal auch Wickede

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Philip Fischer (links, Szene aus dem Punktspiel gegen Dröschede) traf für die FSV Werdohl gegen Wickede zum 2:0-Endstand.

Werdohl -  Die FSV Werdohl entwickelt sich im Fußball-Westfalenpokal allmählich zum Schreck für Dortmunder Mannschaften. Am Donnerstagabend schaltete die Elf von Trainer Manuel Sander in Runde zwei am Riesei mit 2:0 (0:0) den Westfalenligisten Westfalia Wickede aus und stieß damit ins Achtelfinale vor. Dort trifft der Landesligist voraussichtlich am 21. November auf den Oberligisten SV Lippstadt.

Auch für Wickede erwiesen sich die Werdohler, die Anfang August in der ersten Runde des Wettbewerbs unter Ex-Coach Alen Terzic Oberligist ASC 09 Dortmund mit 4:1 düpiert hatten, als wahrhaftiger Stolperstein. Und als solcher wurden die Hausherren mit zunehmender Spieldauer immer größer.

In Durchgang eins spielte sich die Partie fast ausschließlich zwischen den Strafräumen ab, waren Torszenen die Ausnahme. Die Gäste versuchten die FSV mit einer schlauen Freistoßvariante zu überraschen, bei der sie den Ball auf Sturmspitze Marko Schott durchsteckten. Werdohls Torhüter Simon Felbick hatte den Braten aber gerochen und parierte den Schuss (15.). Das gleiche galt für einen Kopfball von Danny Baron in Anschluss an einen Eckstoß (24.). Die dickste Möglichkeit für die Gastgeber hatte Falk Fischer, der nach Zuspiel von Rejhan Zekovic mit jeder Menge Platz auf das Wickeder Gehäuse zulief, seinen Flachschuss aus halbrechter Position aber knapp neben den Kasten setzte (32.).

Nach dem Seitenwechsel brachte Bartos Mura die Riesei-Kicker mit seinem Versuch aus ähnlicher Position wie zuvor Falk Fischer mit 1:0 in Führung (48.) und lockerte damit bei beiden Teams die taktischen Fesseln beträchtlich. Die Begegnung nahm in der Folgezeit enorm an Tempo zu und wurde fußballerisch wesentlich attraktiver.

Wickede drosch die Bälle nunmehr mit jeder Menge Wut im Bauch, aber mindestens genauso viel Planlosigkeit in Richtung Werdohler Strafraum, blieb damit aber allzu häufig in der aufmerksamen FSV-Hintermannschaft hängen. Die Lennetaler ihrerseits hatten mehrere Gelegenheiten, frühzeitig auf 2:0 zu stellen, allein zweimal durch Zekovic (57., 58.), mussten sich aber bis zur 80. Minute gedulden, bis Philip Fischer nach einem Pass des eingewechselten Robert Bierkoch aus eigentlich schwieriger Position vollstreckte – die Entscheidung.

FSV: Felbick – Brüll, Schröder, Klamann, Sarris – Mura, Aydin, Maus (84. Bektas), P. Fischer – R. Zekovic (88. Breitenbach), F. Fischer (72. Bierkoch)

Wickede: Gregorz – Jäkel, Städter, Baron, Fröse – Dröse, Liko (71. Louis) – Schröder, Toetz, Bozlar (81. Boeven) – Schott

Schiedsrichter: Cremer (Finnentrop)

Tore: 1:0 (48.) Mura, 2:0 (80.) P. Fischer

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