FSV Werdohl empfängt im Westfalenpokal Westfalia Wickede

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Stets aufmerksam: Marcus Brüll (links) und die FSV Werdohl landeten in der ersten Runde des Westfalenpokal gegen den Oberligisten ASC 09 Dortmund mit 4:1 einen echten Coup. In der zweiten Runde wartet Westfalia Wickede auf die Lennetaler.

Werdohl - „Gas geben“ ist einer der Ausdrücke, die Manuel Sander dieser Tage besonders häufig in den Mund nimmt. Der Trainer von Fußball-Landesligist FSV Werdohl betreibt aktuell hohen Aufwand, um die Form seiner Schützlinge zu verbessern. Auch die Zweitrundenpartie im Westfalenpokal gegen Westfalia Wickede am Donnerstag (19 Uhr, Riesei-Stadion) betrachtet Sander als zusätzliche Einheit.

Der Westfalenligist aus dem Dortmunder Stadtteil, so scheint es, kommt dem Werdohler Coach gerade recht. „Das ist noch einmal eine Gelegenheit, Spieler auf anderen Positionen zu testen“, äußert Sander, ohne freilich einen detaillierten Einblick in seine personellen Überlegungen gewähren zu wollen. Dass die Wickeder mutmaßlich eine höhere Qualität besitzen als die meisten, wenn nicht alle Klubs der Landesliga, ist dem FSV-Trainer bewusst, aber auch diesen Umstand wertet er als Vorteil. „Das ist ein Gegner, der uns früh attackieren wird. Da können wir auch mal unter Druck versuchen, die Situationen zu lösen“, hofft Sander auf eine besondere Form der Defensiv-Schulung unter Wettkampfbedingungen.

Stichwort Wettkampf: Bei allem Trainingszweck lässt Sander keinen Zweifel daran, dass idealerweise am Ende auch ein positives Ergebnis stehen soll. „Wir wollen versuchen, eine Runde weiter zu kommen“, bekräftigt der 31-Jährige, um im nächsten Satz einzugestehen: „Priorität hat ganz klar die Meisterschaft.“

In Runde eins sorgten die Werdohler für eine große Überraschung, als sie noch unter Ex-Trainer Alen Terzic den ASC 09 Dortmund mit 4:1 aus dem Wettbewerb warfen. Mit starkem Umschaltspiel und taktischer Disziplin zog der Landesligist Anfang August dem Oberligisten den Zahn – so könnte der Weg auch gegen Wickede aussehen, wenn die FSV einen guten Tag erwischt.

Die personelle Situation kommt derweil fast schon komfortabel daher. Zwar muss Kapitän Lukas Kessler seine Gelb-Rot-Sperre aus der jüngsten Punktspielniederlage gegen Borussia Dröschede am vergangenen Sonntag abbrummen, darüber hinaus aber kann Sander mit einem fast kompletten Kader planen. Florian Neuke und Benjamin Zekovic sind zwar beruflich verhindert, allerdings ließ der Coach durchblicken, dass beide aktuell ohnehin kein Thema für die Startelf seien.

Im Tor kommt voraussichtlich erneut Simon Felbick zum Zuge. Der Routinier ersetzte schon am Sonntag Stammkeeper Markus Grete, der sich beim Aufwärmen eine Verletzung am Daumen zugezogen hatte und bis Mittwoch krankgeschrieben war.

FSV: Felbick – Brüll, Schröder, Maus, Bierkoch, Sarris, Mura, Aydin, Breitenbach, Klamann, F. Fischer, P. Fischer, Sesay, R. Zekovic

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