Fußball

Vorfreude, Flutlicht, Offensive

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Mit dem RSV Meinerzhagen im Westfalenpokal-Einsatz: Dominik Franz (rechts)

Meinerzhagen - Der Westfalenpokal 2017/18 hat den RSV Meinerzhagen auf den Geschmack gebracht: Vor Jahresfrist endete die wilde Jagd durch den Cup-Wettbewerb auf Verbandsebene erst im Viertelfinale, und daran möchten die inzwischen in der Westfalenliga beheimateten Volmestädter nun anknüpfen.

Im Zweitrundenspiel anno 2018/19 trifft der RSV heute ab 19.30 Uhr im Stadion Oststraße (Live-Ticker auf come-on.de) auf den Oberligisten ASC 09 Dortmund. „Die Jungs freuen sich riesig auf das Spiel unter Flutlicht, und wir sind gut gerüstet“, skizziert Trainer Mutlu Demir die Stimmung im Meinerzhagener Lager, die nach dem 5:0-Triumph über den TuS Sinsen und dem damit verbundenen Sprung auf Tabellenplatz zwei besser kaum sein könnte.

Mit Blick auf heute Abend sagt der Coach: „Jeder der hoffentlich zahlreichen Zuschauer soll genauso wie am Sonntag auf seine Kosten kommen!“ Die Spielanlage beider Mannschaften verheißt jedenfalls Angriffsfußball – die Stärken des ASC 09 Dortmund, dem in der vergangenen Saison nur ein Punkt zum Aufstieg in die Regionalliga fehlte, liegen nämlich genauso wie jene des RSV Meinerzhagen in der Offensive.

Hinter den mittelprächtig in die Meisterschaftsrunde gestarteten Dortmundern (zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen) liegen allerdings turbulente Tage, denn vor Wochenfrist kehrte Trainer Adrian Alipour dem ASC 09 den Rücken und wechselte zum Regionalligisten Wuppertaler SV. Im Stadion am Zoo hat der 39-Jährige den Posten des Chefcoachs übernommen – ein Karrieresprung, den ihm sein bisheriger Klub nicht verbauen wollte.

Beim 2:2 gegen die TSG Sprockhövel am vergangenen Sonntag saß der Sportliche Leiter Samir Habibovic interimsweise auf der Bank und wird auch heute Abend die Geschicke des Teams aus dem Dortmunder Ortsteil Aplerbeck lenken. Der neue Trainer Daniel Sekic wird sein Amt aus beruflichen Gründen nämlich erst im Oktober antreten.

Diese Entwicklung beim Gegner hat Mutlu Demir natürlich zur Kenntnis genommen, allzu große Bedeutung misst er ihr aber nicht bei: „Der Trainer spielt schließlich nicht mit“, sagt er lapidar.

Seine eigene Mannschaft präsentierte sich derweil im Abschlusstraining hoch konzentriert und geht ohne größere Sorgen ins Rennen: Neben dem weiterhin verletzten Musa Sesay fällt nur Yasin Aktas aus beruflichen Gründen aus, während Kapitän Julian Jakobs, der am Sonntag kurzfristig mit Grippe ausgefallen war, wieder an Bord ist.

Übrigens: Gewinnt der RSV heute, so wartet in Runde drei erneut ein Heimspiel gegen einen Oberligisten. Der von Ex-Profi Christoph Metzelder unterstützte TuS Haltern setzte sich am Mittwochabend mit 2:1 bei Westfalia Herne durch.

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