Voltigieren

Zwei Treppchenplätze sind das erste Ziel

+
Jolina Ossenberg-Engels startet nach fünfjähriger Pause bei den Landesmeisterschaften erstmals wieder im Einzel.

Altena – Die Mission ist klar: Zwei Treppchenplätze sollen her – vielleicht sogar der Landesmeistertitel verteidigt werden. Heute reisen die Altenaer Voltigierer nach Münster-Amelsbüren zur Westfälischen Meisterschaft. Die Qualifikation lief vor allem für das Team gut. Drei Starts, drei Siege.

Im vergangenen Jahr waren sie noch die Überraschungssieger. In diesem Jahr zählen sie ganz klar zu den Titelfavoriten. Die Altenaer hören das jedoch nicht so gern: „Wir wollen uns nicht unter Druck setzen. Eine Kleinigkeit reicht aus und macht die Titelchancen zunichte, das haben wir in der Vergangenheit schon öfter schmerzlich erfahren müssen“, sagt Trainerin und Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels. Dennoch: Der Ehrgeiz der Burgstädter ist geweckt. Neben dem Titel geht es nämlich auch um ein Ticket für die Deutsche Meisterschaft Anfang August in Alsfeld. „Wir sind eigentlich gut drauf. Und die Pferde auch“, zeigt sich Döller-Ossenberg-Engels optimistisch. In der vergangenen Woche habe man vor allem noch einmal an der Pflicht gearbeitet. Neben dem Team wird auch Jolina Ossenberg-Engels an den Start gehen.

Jolina Ossenberg-Engels in blendender Form

Zum ersten Mal bei den Senioren im Einzel. Vor fünf Jahren startete sie das letzte Mal bei den Junioren im Einzel und wurde Vizemeisterin. Danach legte sie ihren Schwerpunkt aufs Doppelvoltigieren. Nun meldet sich die 22-Jährige zurück – und wie. In Wiesbaden konnte sie die Deutsche Elite schier mühelos hinter sich lassen. „Aber das war auch nur Kür. Am Wochenende muss ich auch Pflicht und Technik turnen. Das ist etwas ganz anderes“, erklärt Ossenberg-Engels. Zudem sei es ihre erste Saison im Einzellager. Bei den Damen gibt es gleich ein halbes Dutzend Favoriten auf den Titel. „Die westfälischen Damen sind extrem gut und sehr dicht bei einander. Wer sich einen Fehler erlaubt, ist quasi schon draußen“, erklärt die Dahlerin. Zusätzliche Herausforderung werden in Münster die extremen Temperaturen. „Eigentlich kommen die Pferde ganz gut klar. Aber wir versuchen, sie so wenig wie möglich zu belasten. Die Abläufe haben wir in dieser Woche schon mehrfach geübt“, berichtet Ossenberg-Engels.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare