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Das Aus ereilt Slanina und Panic im Achtelfinale

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Von: Michael Jeide

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Tobias Slanina erfüllte ebenso wie Marko Panic mit dem Achtelfinaleinzug seine Pflicht, eine Überraschung gelang beiden aber gegen höher gesetzte Spieler nicht.
Tobias Slanina erfüllte ebenso wie Marko Panic mit dem Achtelfinaleinzug seine Pflicht, eine Überraschung gelang beiden aber gegen höher gesetzte Spieler nicht. © Jeide, Michael

Bis ins Achtelfinale der Einzel-Konkurrenz schafften es Tobias Slanina und Marko Panic vom TTC Altena bei den 75. Westdeutschen Einzelmeisterschaften der Damen und Herren in Waltrop, dann kam gegen zwei gesetzte Spieler das Aus.

Waltrop - Marko Panic, der in Einzelwettbewerben aufgrund seiner Jugendspielberechtigung für Borussia Düsseldorf für den deutschen Rekordmeister an den Start geht, unterlag seinem letztjährigen Vereinskameraden Kirill Fadeev vom Zweitligisten Borussia Dortmund zwar glatt mit 0:4-Sätzen, konnte dabei aber den zweiten (10:12) und vierten Durchgang (12:14) ausgeglichen gestalten. Die beiden anderen Sätze entschied Fadeev, der im Viertelfinale mit 1:4 gegen den topgesetzten Tobias Hippler (1. FC Köln) scheiterte, jeweils mit 11:7 zu seinen Gunsten. Zum Auftakt der K.o.-Phase hatte der Hagener Panic gegen Yannic Lennertz (SuS Borussia Brand) in den beiden ersten Sätzen Mühe (15:13, 11:9) dominierte dann aber mit 11:6 und 11:2.

Tobias Slanina traf in der Runde der letzten 32 auf Lukas Kneier vom TTC Indeland Jülich, einen Verbandsligaspieler. Nach einem 11:8 im ersten Satz gab der Altenaer Linkshänder Durchgang zwei mit 6:11 ab, bog dann aber auf die Siegerstraße ein und qualifizierte sich mit 11:4, 11:4 und 13:11 für das Achtelfinale. Hier traf er auf den einzigen Waltroper, den Ex-Altenaer Lukas Bosbach. Und wie fast immer in den letzten Vergleichen, ging der für den SV Union Velbert spielende Lokalmatador als Sieger vom Tisch: Slanina konnte allein Satz Nummer drei mit 11:5 für sich entscheiden, ansonsten dominierte Bosbach mit 11:5, 11:4, 11:8 und 11:8. Doch seine Hoffnungen auf Edelmetall platzten im Viertelfinale beim 0:4 gegen Michael Servaty (Velbert).

Der Neuenrader Nils Maiworm erreicht ebenfalls die K.o.-Phase

Der Neuenrader Nils Maiworm, der für den TTV Neheim-Hüsten in der NRW-Liga spielt, erreichte ebenfalls die K.o.-Phase, schied dort aber schon zum Auftakt gegen Tobias Sältzer (TV Refrath) mit 0:4-Sätzen aus. Nur beim 10:12 im ersten Satz konnte Maiworm mithalten.

Im Doppel gewann Maiworm mit Teamkollege Daniel Linn in Runde eins gegen Klinksiek/Reckmeyer (Brackwede/Avenwedde) mit 3:0, traf im Achtelfinale auf Slanina/Panic, die zum Auftakt ein Freilos hatten. Das eingespielte Duo des TTC Altena setzte sich nach verlorenem ersten Satz mit 3:1 durch, startete im Viertelfinale dann gegen das Zweitliga-Duo Bertelsmeier/Hippler (Bad Hamm/Köln) glänzend (11:9), musste aber die Überlegenheit der Favoriten anerkennen und schied mit 1:3 aus.

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