HSV Werdohl/Versetal trifft auf den SV Westerholt

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Dominik Meckel hat die Probleme mit seinem Knie auskuriert und steht gegen den SV Westerholt in Topform zwischen den Pfosten. Entscheidend werden die Abwehr- und Torhüterleistungen sein, ist Henning überzeugt.

WERDOHL - Die HSV Werdohl/Versetal trifft in der Handball-Verbandsliga am Samstag (Anwurf 19 Uhr) auf den SV Westerholt. Und HSV-Trainer Kai Henning hat seinen „Wunschzettel“ für Weihnachten einen Tag vor dem ersten Advent bereits fertig geschrieben.

„Sechs Punkte aus den vier Spielen bis Weihnachten wären toll“, verrät Henning und möchte am Samstagabend im Spiel der Handball-Verbandsliga gegen den Tabellenneunten SV Westerholt gerne mit der Verwirklichung beginnen. Als schlagbaren Gegner, als Kontrahent auf Augenhöhe bezeichnet Henning den SVW und möchte den geduldigen Fans etwas zurückgeben.

Der Zeitpunkt sei gekommen, die treuen Anhänger für ihre Loyalität zu belohnen – mit einem schönen Spiel und zwei Punkten. Allerdings ist der SV Westerholt, der seine Punkte vornehmlich in eigener Halle erringt, keineswegs als Fallobst zu bezeichnen. „Westerholt hat ähnliches durchgemacht wie wir“, weiß Henning, dass auch das Team aus Herten vom Verletzungspech verfolgt wurde.

Im Kader der HSV kehrt langsam Normalität ein. Außer Oliver de Liello (Fingerbruch) ist das Team heute erstmals seit langer Zeit wieder komplett. „Die letzten vier Trainingseinheiten waren eine positive Erfahrung. Endlich waren mal wieder so viele Spieler da, dass man vernünftig arbeiten konnte. Zu viel erwarte ich aber noch nicht. Man kann in zwei Wochen nicht aufarbeiten, was in den drei Monaten zuvor zu kurz kam“, sagt Henning, der scheinbar entspannt ist.

„Wir als Trainergespann müssen locker bleiben, dürfen nicht in hektischen Aktionismus verfallen. Ich bin überzeugt, dass auch die Spieler relativ entspannt sind. Eine Portion Druck ist natürlich vorhanden, wie fühlen uns aber noch nicht unter Zugzwang“, beschreibt der Coach die mentale Verfassung aller Beteiligten.

Den SV Westerholt hat Henning zuletzt gegen den HSC Recklinghausen beobachtet, weiß, dass viel vom Spielmacher Philipp Jacob abhängt. „Er ist der Dreh- und Angelpunkt beim SVW“, bestätigt er, ist aber gleichzeitig zuversichtlich, dass sein fast wieder komplettierter Kader in der Lage ist, Jacob und Co. Paroli zu bieten.

Der SVW verlor seinen Torjäger Christopher Klasmann, Rosen Kolev zog sich einen Kreuzbandriss zu, dafür stand gegen den HSC wieder Jörn Maiß zwischen den Pfosten. „Der erste Kreisläufer sah gegen den HSC Rot, ich weiß aber nicht, ob er gesperrt ist“, kann Henning nur mutmaßen, in welcher Formation Westerholt am Samstag in der Halle am Riesei aufläuft. „Ist auch egal. Wir müssen das, was wir können, auf die Platte bringen“, wünscht sich der HSV-Coach. - Von Markus Jentzsch

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