HSV Werdohl empfängt Aufsteiger aus Oberaden

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Wie gegen Hattingen muss die HSV (Jens Plassmann links, Marc Bardischewski rechts) versuchen, die Räume in der Abwehr eng zu machen, auch wenn Oberaden ein Gegner eines anderen Kalibers ist.

WERDOHL - 33:40 (10:22) – das Hinspiel war bereits zur Pause entschieden. Aufgrund der jüngsten Heimerfolge ist die HSV Werdohl/Versetal aber zuversichtlich, dem SuS Oberaden am Samstagabend ab 19 Uhr in der Sporthalle am Riesei das Leben in der Handball-Verbandsliga schwerer machen zu können.

HSV-Trainer Kai Henning sieht sich vor dem 17. Spieltag in seiner Einschätzung bestätigt. Der Aufsteiger aus der Landesliga hat sich als dritte Kraft in der Verbandsliga etabliert – hinter dem Spitzenreiter aus Hamm und Haltern-Sythen.

„Die stehen nicht zufällig da oben mit drin“, ergänzt der Werdohler Coach und nennt die Gründe für den Erfolg: „Oberaden hat vor nicht allzu langer Zeit noch in der Oberliga gespielt und die Mannschaft mehr oder weniger zusammengehalten. Zusätzlich haben sie den Kader mit dem zweitligaerfahrenen Lars Köhler aufgerüstet, der vor allem die Abwehr organisiert, und mit Stefan Vogel einen überragenden Torwart verpflichtet – auf dem Niveau von Björn Minzlaff.“

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Wie stark Oberaden tatsächlich ist, haben sie am vergangenen Spieltag erneut unter Beweis gestellt. Das 40:29 gegen den HSC Eintracht Recklinghausen bezeichnet Henning als Ausrufezeichen. Ob die Handballer aus Bergkamen auch auswärts an dieses Niveau heranreichen, wird sich zeigen. Dass es ein Spaziergang wird, damit scheint der SuS nicht unbedingt zu rechnen. Denn: Oberaden setzt einen Fanbus für das Spiel am Samstag ein. Die Verantwortlichen erwarten offensichtlich ein interessantes Kräftemessen am Riesei.

Nominell ist die HSV am Samstagabend seit langer Zeit mal wieder in Bestbesetzung präsent. Fischer und Lakic stoßen wieder zum Aufgebot, werden aber wie in der Vorwoche zusammen mit Torwart Griessl zuvor mit der Werdohler Reserve auf Punktejagd gehen.

Auf die Frage, wie sich die bevorstehende Hallensperrung auf sein Team auswirken wird, gibt Henning an, dass er froh ist, dass sein Team am Riesei immerhin trainieren kann. „Damit müssen wir klar kommen“, sagt er und hofft, dass die Fans der Mannschaft wie gegen Eiserfeld und Hattingen den Rücken stärken. „Die müssen ein Feuerwerk abfackeln“, wünscht sich der Coach – egal, ob die HSV am Riesei oder am Köstersberg spielt. - Von Markus Jentzsch

HSV: Meckel, Griessl – Lohmann, Scheuermann, Bardischewski, de Liello, Burzlaff, van der Hurk, Gurol, Scheerer, Lengelsen, Bluhm, Plassmann

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