HSV Werdohl holt in Hamm wichtigen Auswärtssieg

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Nach dem Abpfiff feierte die HSV ihren wichtigen Auswärtssieg beim ASV Hamm II.

Werdohl - Die HSV Werdohl/Versetal feierte am Samstagabend in Hamm gegen die Zweitvertretung des ASV in der Handball-Verbandsliga nicht nur einen wichtigen 31:29-Auswärtssieg, sie kämpfte sich gegen einen direkten Tabellennachbarn am drittletzten Spieltag der Saison endgültig aus dem Abstiegskampf heraus.

Denn: Zum einen ließ Höchsten, der ärgste HSV-Verfolger, beim 26:26 in Telgte einen entscheidenden Punkt liegen und kann die HSV bei nun fünf Punkten Rückstand nicht mehr einholen. Und zum anderen teilte ein ASV-Team-Verantwortlicher mit, dass die Fusion mit der HSE Hamm „durch“ sei und dass der künftige Fusionsklub auf einen Verbandsligaplatz verzichten wolle. Somit müsste die HSV auch nicht mehr damit rechnen, eventuell noch in eine Relegation verwickelt zu werden.

Ein perfektes Wochenende für die HSV? Ja, denn auch die schwer scheinende Verletzung von Michel Lengelsen, der in der Pause ins Krankenhaus gebracht wurde, entpuppte sich zwar als schmerzhafte, aber nicht schwerwiegende Blessur. Lengelsen, soeben in der 15. Spielminute eingewechselt, prallte nach seinem ersten Treffer unglücklich mit dem Unterschenkel gegen seinen Gegenspieler. Der Verdacht eines Wadenbeinbruchs oder anderer schwerer Verletzungen bestätigte sich nicht. Somit durften Werdohls Trainer Kai Henning und seine Schützlinge nach 60 spannenden und taktisch geprägten Minuten den 31:29 (17:15)-Auswärtssieg feiern.

Verstärkungen aus der ersten Mannschaften bot Hamm II wie angekündigt nicht auf, geriet gegen eine anfangs relativ locker wirkende Werdohler Sieben schnell in Rückstand. Weil die HSV-Abwehr gegen die teils technisch versierten ASV-Angreifer nicht immer rechtzeitig zur Stelle war, hielten die Hausherren den Kontakt.

Richtig spannend sollte es aber erst nach der Pause werden. Ein Dreier-Pack bescherte Hamm beim 20:20 (40.) den ersehnten Ausgleich. Dann brachte Henning Markus Bluhm – eine goldrichtige Entscheidung. Bluhm entwickelte enormen Zug zum Tor, erkämpfte in der Abwehr Bälle und zeigte die Körpersprache, die im Abstiegskampf über Sieg oder Niederlage entscheidet. Dank seiner Impulse wandelte die HSV einen 22:23-Rückstand (46.) in eine 26:23-Führung um (49.) – und verteidigte das knappe Polster dann bis zum Abpfiff. - Von Markus Jentzsch

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